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Nach Vandalismus45.000 Euro gespendet – Lindlar sucht Lösung für zerstörten Abenteuerspielplatz

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Die zerstörten Geräte auf dem Abenteuerspielplatz.

Die zerstörten Geräte auf dem Abenteuerspielplatz.

Der Schaden beträgt 106.000 Euro, wenn die zerstörten Spielgeräte in Lindlar durch entsprechende neue ersetzt werden. 

Wie geht es weiter mit dem von jugendlichen Vandalen zerstörten Abenteuerspielplatz im Freizeitpark? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Sozialausschuss der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung. In einer Mitteilung hatte die Verwaltung den aktuellen Stand der Überlegungen und einen Bürgerantrag vorgestellt.

Rund 45.000 Euro sind bisher an Spenden zusammengekommen. Eine stolze Summe, doch der Schaden beträgt 106.000 Euro, wenn die zerstörten Spielgeräte durch entsprechende neue ersetzt werden. Eine Reparatur sei nicht möglich, so die Verwaltung. Der Bürgerantrag schlägt vor, die alten Geräte nicht einfach zu ersetzen, sondern eine Neugestaltung der gesamten Anlagen in Betracht zu ziehen.

Fördermöglichkeiten werden geprüft

Das sei angesichts der Haushaltslage nicht zu stemmen, sagte Bürgermeister Sven Engelmann im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Verwaltung prüfe intensiv, welche Fördermöglichkeiten es gebe. Die von einigen Unternehmen angebotene Hilfe könne die Gemeinde so nicht annehmen, da sie an das Vergaberecht gebunden sei. Daher wird überlegt, ob die Verpachtung an einen Verein oder einen anderen Träger eine Lösung sein kann, um schneller und kostengünstiger wieder zu neuen Spielgeräten zu kommen.

Ein eigener Förderverein sei eine Option, so Engelmann. Er dankte auch dem Verein Laberköppe, der sich sehr intensiv um Spenden bemühe. Eine schnelle Lösung für den Abenteuerspielplatz sehe er leider nicht. Es sei wichtig, hier sorgfältig zu arbeiten und auch die Bürger zu beteiligen. Angesichts der alternativen Spielmöglichkeiten im Freizeitpark gebe es auch keinen akuten Zeitdruck, sagte Engelmann.