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Keller verraucht120 Feuerwehrleute im Einsatz bei Montaplast

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Ein Großeinsatz hatte die Morscher Feuerwehr in der Nacht bei der Firma Montaplast.

Unter Atemschutz war die Feuerwehr bei Montaplast in Morsbach-Lichtenberg im Einsatz. 

Einen Großeinsatz hatten die Morscher Feuerwehr und benachbarte Wehren in der Nacht zum Freitag bei der Firma Montaplast. Gegen 23 Uhr war dort die Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Als die ersten Kameraden vor Ort waren, stellten diese fest, dass der Versorgungsgang im Keller einer Halle total verraucht war. Das berichtet Gemeindebrandmeister Christian Stangier. „Das war so stark, dass die Kameraden nur unter schwerem Atemschutz dort arbeiten konnten“, sagte er. Doch die Ursache sei anfangs total unklar gewesen. 

In der Folge sei die Alarmstufe auf Gemeindealarm hochgesetzt worden. Neben den Einheiten aus Morsbach und Lichtenberg seien Holpe und Wendershagen nachalarmiert worden. Genau wie der Einsatzleitwagen des Oberbergischen Kreises und die Kameraden aus Reichshof-Denklingen. Die Einheit Waldbröl-Thierseifen wurde angefordert, um den Grundschutz in Morsbach sicherzustellen. Zu guter letzt wurde auch die Kreisatemschutz-Reserve nach Morsbach gerufen. In der Summe seien 120 Kräfte vor Ort gewesen, sagte der Gemeindebrandmeister. 

Einsatz war für die Kräfte eine Herausforderung

Die Ursache des Rauchs war dann am Ende eine ganz profane. Schmutzwasser sei durch eine Decke auf eine stromführende Schiene getropft, berichtet Stangier. Kleine Ursache, große Wirkung also. Oder „Glück im Unglück“ wie Stangier es nennt. Der Schaden selbst, so sagt er, sei überschaubar. Und nach zweieinhalb Stunden sei der Einsatz vorbei gewesen. Diese sei bei den Temperaturen eine große Herausforderung gewesen. Und die zweite Hälfte des WM-Spiels der deutschen Mannschaft in New York sei für die Kräfte auch ausgefallen.