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NeujahrsnachtMehr Einsätze für die Polizei in Oberberg

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Silvesterfeuerwerk 2022 Gummersbach, Blick von der Kerbergwiese

Wie hier in der Gummersbacher Innenstadt wurde vielerorts im Kreis das neue Jahr mit Böllern und Raketen begrüßt. Polizei und Feuerwehr hatten derweil alle Hände voll zu tun.

Kaum hatte das neue Jahr begonnen, da hatten vor allem die Feuerwehren im Oberbergischen Kreis alle Hände voll zu tun.

Deutlich mehr Einsätze als in den beiden vergangenen Jahren meldet die Polizei aus der Neujahrsnacht. Kreisweit wurden die Beamten zwischen 18 und 6 Uhr zu 76 Einsätzen gerufen, darunter 15 Einsätze wegen Schlägereien. Sechsmal wurden Oberbergs Streifen Ruhestörungen gemeldet. Auf den Straßen blieb es dagegen ruhig: Es gab keinen Verkehrsunfall mit Verletzten und nur ein einziger Autofahrer wurde alkoholisiert am Steuer erwischt – in Lindlar hatte ein 33-Jähriger 1,2 Promille Alkohol im Blut.

Loch in die Wand gesprengt

Noch stärker hielt der Jahreswechsel allerdings die oberbergischen Feuerwehren auf Trab. Zusätzlich zu den Großeinsätzen in Wiedenest und Bielstein (siehe nebenstehenden Artikel) gerieten am Waldbröler Aspenweg und auf der Akazienstraße in Reichshof Hecken in Brand. Auf der Lützenbergstraße in Bergneustadt wurde eine Mülltonne gelöscht, bevor Schlimmeres passierte. In Radevormwald sprengten bislang Unbekannte gegen 1.30 Uhr mit Feuerwerkskörpern ein Loch in eine Hauswand und flüchteten. In diesem Fall sucht die Polizei nach Zeugen, denen die Gruppe mit drei männlichen und einer weiblichen Person zur Tatzeit auf der Flurstraße aufgefallen ist. Hinweise nehmen die Beamten unter (0 22 61) 81 99-0 entgegen.