Landtagsabgeordneter Bodo Löttgen informiert über das Vorziehen der Sanierungsmaßnahme durch das NRW-Verkehrsministerium.
VorgezogenSanierung der L339 soll 2027 beginnen

Der von einem stationären Blitzer überwachte Abschnitt der L339 in Nümbrecht-Niederbröl in Fahrtrichtung Waldbröl-Bröl.
Copyright: Torsten Sülzer
Die L339 soll im nächsten Jahr grundhaft erneuert werden. Das geht aus einer Pressemitteilung von Bodo Löttgen hervor. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den oberbergischen Südkreis teilt darin am Freitag mit, dass ihn das Düsseldorfer Verkehrsministerium informiert habe, „dass die Sanierung der Strecke aufgrund der über den Winter aufgetretenen Schäden auf die erste Hälfte des kommenden Jahres vorgezogen wird.“ Straßen NRW plane nicht nur eine Deckensanierung, sondern wolle die Straße grundhaft erneuern, so Löttgen. Demnach sollen auch die tieferen Schichten dort, wo erforderlich, erneuert werden.
Für die gesamte Streckenlänge von rund sechs Kilometern liegen die Kosten der Sanierung laut Löttgen nach heutiger Schätzung bei rund 2,4 Mio. Euro, „wobei zu berücksichtigen ist, dass sich diese, z.B. bei Änderungen am Sanierungskonzept, in der baulichen Durchführung oder aufgrund von anderen Baukostensteigerungen noch ändern können“, heißt es in der Mitteilung. Die Finanzierung sei aber gesichert und erfolge nach Aufstellung der Bauprogramme 2027 entweder aus dem regulären Landeshaushalt oder dem „NRW-Plan für gute Infrastruktur“.
Saniert werden soll der Abschnitt zwischen Kreisverkehr in Gaderoth und dem Kreisverkehr Abzweig Langenbacher Siefen. Löttgen schreibt wörtlich: „Ich freue mich, dass Verkehrsminister Oliver Krischer zeitnah auf die berechtigte Kritik reagiert hat.“ Zuletzt hatte es auch eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Gordan Dudas (SPD) zur Landesstraße gegeben. Nach wie vor steht auch die Forderung einer rechtlichen Überprüfung der verwirrenden Beschilderung im Raum, die der in Niederbröl ansässige Rechtsanwalt Volker Steffen stellt.
