Oberberg – Im ersten Halbjahr 2022 haben die oberbergischen Bauämter deutlich weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Von Januar bis Juni 2022 wurden insgesamt 307 Wohnungen im Oberbergischen genehmigt – das waren 139 weniger als im ersten Halbjahr 2021 (-31,3 Prozent).
Im gleichen Zeitraum haben die Bauämter im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis 697 neue Wohnungen genehmigt – das waren dort 311 mehr als im Vorjahres- Vergleichszeitraum (+80,6 Prozent). Auch im Rhein-Sieg-Kreis wurde mehr genehmigt als 2021 (+10,9 Prozent). Diese Zahlen hat Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW) als Statistisches Landesamt veröffentlich.
Rund 25 Prozent weniger Genehmigungen
IT NRW hat die Zahlen unterteilt. Der Mitteilung ist beispielsweise zu entnehmen, dass es im Oberbergischen im ersten Halbjahr 2022 insgesamt 137 Genehmigungen zur Errichtung neuer Wohngebäude gegeben hat – das waren 25,5 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2021 (da waren es 184 ). Die 137 Genehmigungen teilen sich auf in 99 Einfamilienhäuser, 22 Zweifamilienhäuser und 16 Mehrfamilienhäuser.
Insgesamt sollen in diesen Gebäuden 226 Wohnungen entstehen – das sind 110 weniger als im ersten Halbjahr 2021 (-32,7 Prozent). Darüber hinaus soll es sechs Wohnungen in nicht rein als Wohnhaus genutzten genehmigten Gebäuden geben (Vorjahr: 22, also minus 72,7 Prozent). Durch Um- oder Ausbauarbeiten, die im ersten Halbjahr von den Bauämtern genehmigt worden sind, kommen im Kreisgebiet nochmal 75 Wohnungen dazu (Vorjahr: 88).
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Im Gegensatz zu Oberberg hat die Zahl der genehmigten Wohnungen laut IT NRW landesweit im Vorjahresvergleich zugenommen, nämlich um 2,8 Prozent. Im Regierungsbezirk Köln gab es kaum eine Veränderung zum ersten Halbjahr 2021; es wurden mit 8551 zehn Wohnungen mehr genehmigt als im ersten Halbjahr 2021. (sül)

