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Waldbrand im HürtgenwaldRund 70 Einsatzkräfte aus Oberberg helfen in der Nordeifel

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Die Feuerwehr ist beim Waldbrand im Hürtgenwald im Einsatz.

Oberbergische Einsatzkräfte unterstützen die Löscharbeiten im Hürtgenwald.

Rund 70 Einsatzkräfte und 15 Fahrzeuge aus dem Oberbergischen Kreis unterstützen die Löscharbeiten beim Waldbrand im Hürtgenwald.

Wegen des Waldbrandes im Hürtgenwald im Kreis Düren sind seit Freitagabend auch Einsatzkräfte aus dem Oberbergischen Kreis in der Nordeifel im Einsatz. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, rückten zunächst rund 70 Kräfte mit 15 Fahrzeugen zur überörtlichen Hilfe aus.

Der Einsatz erfolgt im Rahmen der sogenannten „Bereitschaft 5“, die sich aus Feuerwehren und weiteren Einsatzkräften aus dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis sowie aus Leverkusen zusammensetzt. Aus Oberberg sind unter anderem Lösch- und Logistikfahrzeuge sowie der Einsatzleitwagen 2 des Kreises beteiligt. Die Einsatzkräfte werden schichtweise abgelöst.

Da Personal und Fahrzeuge aus mehreren oberbergischen Kommunen gestellt werden, ist der Brandschutz vor Ort nach Angaben des Kreises weiterhin sichergestellt.

Obwohl der Hürtgenwald rund 90 Kilometer Luftlinie von Gummersbach entfernt liegt, waren die Auswirkungen des Feuers auch im Oberbergischen zu bemerken. Rauch und Brandgeruch führten am Freitag zu einer Warnmeldung der Feuer- und Rettungsleitstelle. Diese wurde am Samstagmorgen wieder aufgehoben.

Eine weitere Warnung folgte am Samstagmittag für Gummersbach, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth. Ursache dafür ist allerdings ein anderer Waldbrand im Bereich Altena im Märkischen Kreis. Dadurch kann es ebenfalls zu Brandgeruch kommen. Eine Gesundheitsgefahr besteht laut Leitstelle nicht.