Gudjon Valur Sigurdsson beweise in Gummersbach eine geduldige und sehr erfolgreiche Aufbauarbeit, lobt die Handball-Bundesliga.
GlückwunschChefcoach des VfL Gummersbach wird erneut zum „Trainer der Saison“ gewählt

Bereits zum dritten Mal wird Gudjon Valur Sigurdsson, Trainer der Gummersbacher Profihandballer, am Sonntag ausgezeichnet.
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VfL-Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson ist von den Trainern und Geschäftsführern der Handball-Bundesligisten zum „Trainer der Saison 2025/26“ gewählt worden. Am Freitag hat die HBL das Ergebnis einer geheimen Abstimmung bekanntgemacht. Für den 46-jährigen Isländer ist es bereits die dritte Auszeichnung seit seinem Amtsantritt in Gummersbach vor sechs Jahren.
Gummersbach gehört wieder zu den Topteams
Mit der jüngsten Ehrung, die HBL-Vertreter beim letzten Heimspiel am Sonntag vornehmen werden, würdigt die Liga „die herausragende Entwicklung der Gummersbacher, die unter Sigurdssons Leitung ihre erfolgreichste Spielzeit seit 19 Jahren absolviert und sich als eines der Topteams im deutschen Oberhaus etabliert haben“, heißt es in einer Mitteilung. Und weiter: „Als Überraschungsteam dieser Saison schlugen die Oberbergischen mehrere Topteams, sorgten für Furore und überzeugten Woche für Woche mit einer bemerkenswerten Konstanz und Spielfreude.“
Ich freue mich sehr für ihn, weil ich weiß, was er alles dafür investiert hat.
In dem Lob der Liga wird aber auch ausdrücklich Sigurdssons maßgeblicher Anteil an der Entwicklung der deutschen Nationalspieler Julian Köster, Mathis Häseler, Miro Schluroff und Tom Kiesler genannt. All dies sei das Ergebnis konsequenter und geduldiger Aufbauarbeit, die Sigurdsson seit 2020 geleistet habe. Zu den ersten Gratulanten gehörte am Freitag VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler, der von einem „verdienten Titel“ sprach: „Ich freue mich sehr für ihn, weil ich weiß, was er alles dafür investiert hat.“
Der Geehrte selbst zeigte sich dankbar, rückte vor allem aber das Team in den Vordergrund: „Ich sehe das als Anerkennung für das gesamte Trainerteam und die Mannschaft. Denn wenn die Jungs keinen tollen Handball spielen und nicht vollen Einsatz zeigen, dann sind wir als Trainer nicht viel wert.“
