In Köln-Ehrenfeld ist ein Auto auf Schienen gefahren.

Eilmeldung

Berufsverkehr in Köln: Auto steht auf Gleisen in Ehrenfeld – KVB-Bahnen betroffen

Abo

Navigation

KStA PLUS abonnieren

Abo-Angebote

Artikel teilen

Schriftgröße ändern

Artikel zur Merkliste hinzugefügt

Rückgangig

Artikel von der Merkliste entfernt

Sie folgen nun

Rückgangig

Sie folgen

Von „Bienenverleiher“ PlanBee Volksbank Oberberg least zehn Bienenstöcke

Der „PlanBee“ von Sebastian Klein und Heiko Neumann hat die Banker Ingo Stockhausen und Thomas Koop (v.l.) überzeugt.

Der „PlanBee“ von Sebastian Klein und Heiko Neumann hat die Banker Ingo Stockhausen und Thomas Koop (v.l.) überzeugt.

Wiehl – Welches Unternehmen kann es sich leisten, mal eben 100.000 neue Mitarbeiter einzustellen? Antwort: die Volksbank Oberberg. Um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen, hat sich die Genossenschaftsbank entschlossen, zehn Bienenvölker der sanftmütigen Buckfastbiene zu leasen. Zwei Stöcke mit jeweils 50.000 Bienen kommen auf das Wiehler Gelände.

Drei Jahre lang werden die fleißigen Tiere in den beiden, natürlich blau angestrichenen, Stöcken – erkennbar auch am Volksbank-Logo – auf dem Gelände der Wiehler Hauptstelle summen und brummen. Acht weitere Stöcke werden zudem kreisweit in den Gärten von Mitarbeitern der Volksbank platziert.

„Bee-Rent“ als Geschäftsmodell

Das ungewöhnliche Geschäftsmodell des Bienen-Leasings heißt „Bee-Rent“ und kommt aus Bremen. Es wird hier in der Region getragen von Heiko Neumann aus Morsbach und Sebastian Klein aus Reichshof-Fürken. Die beiden zertifizierten Imker nennen sich „PlanBee“, arbeiten nach Bioland- und Biokreis-Richtlinien und werden die zehn Stöcke regelmäßig besuchen und pflegen. 15 Stöcke können die beiden Oberberger insgesamt auf Zeit vermieten – immer inklusive der Pflege, vielen Informationen rund um die Biene und natürlich dem Ertrag von etwa 20 bis 25 Kilo Honig pro Stock.

Dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Oberberg, Ingo Stockhausen, ist die Freude über die neuen Mitarbeiter in Wiehl anzusehen: „Es gehört zu unserem Konzept, für die Menschen da zu sein. Und das geht nur, wenn Fauna und Flora in Ordnung sind. Dazu wollen wir aktiv beitragen.“ Vermutlich auch mit dem geernteten Honig, wie Stockhausen versichert: „Was mit dem Honig passiert, ist noch nicht ganz klar. Doch wir denken darüber nach, ihn an Kindergärten und Schulen weiterzugeben.“

Denn Honig aus der Region ist nicht nur lecker, sondern auch gesund, wie Sebastian Klein weiß: „Es gibt die Theorie, dass Allergien zunehmen, weil der Honig, den wir essen, oft gar nicht mehr aus der Region kommt.“

Das könnte Sie auch interessieren:

Jörn Richling, Niederlassungsleiter der Volksbank in Engelskirchen, hat drei ungeduldige Söhne zu Hause in Dieringhausen. Er ist einer der Mitarbeiter, die einen der Stöcke im Garten aufstellen wollen, und bekam zur Freude seiner Familie den Zuschlag. Seine Söhne seien schon sehr gespannt auf die neuen Mitbewohner, wie er berichtet. „Angst haben sie überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie haben schon gesagt, dass sie den beiden Imkern über die Schulter schauen und vielleicht auch helfen möchten.“