Die Aktion findet auf Heuwiesen in der Waldbröler Ortschaft Geilenkausen statt. Wer sich anmeldet, erhält die genauen Infos.
Giftige PflanzeBiologische Station und Nabu Oberberg laden zum Entfernen von Jakobskraut ein

Jakobskreuzkraut - auch Jakobs-Greiskraut oder Jakobskraut genannt - wächst in einem Garten.
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In Deutschland gibt es etwa 25 Kreuzkrautarten, von denen das Jakobskreuzkraut am häufigsten vorkommt. Für viele Insekten ist die heimische Pflanze ein Paradies. Mit seinen gelben Blüten bietet es reichlich Nektar und Pollen. Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle.
Für Haus- und Nutztiere ist Jakobskraut giftig
Für Haus- und Nutztiere hingegen, insbesondere für Pferde und Rinder, stellt es eine tödliche Gefahr dar. Auf landwirtschaftlichen Flächen sei daher rechtzeitiges Handeln gefragt, teilt die Biologische Station Oberberg mit. Insbesondere auf extensiv genutzten Standorten wie artenreichen Heuwiesen kann sich die Pflanze gut ausbreiten. Um diese weiterhin nutzen zu können, müssen die Bewirtschaftenden die Etablierung der Pflanze verhindern.
Für Freitag, 12. Juni, laden die Biologische Station und der Nabu Oberberg von 17 bis 20 Uhr auf ausgesuchten Heuwiesen in Waldbröl-Geilenkausen ein, das Jakobskreuzkraut zu entnehmen. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich, da der genaue Standort persönlich mitgeteilt wird. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Mitbringen von Handschuhen wird erbeten. (kpo)