Großeinsatz am Montag in Waldbröl: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz analysierte ausgetretenen Stoff, der sich später als ungefährlich herausstellte.
Einsatz im JobcenterWeißes Pulver in Briefumschlag entpuppt sich in Waldbröl als Waschmittel

Auch die Dekontaminationseinheit der Reichshofer Feuerwehr war angerückt
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Update: Weißes Pulver im Briefumschlag ist Waschmittel
Nachdem eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit in Waldbröl am Montagmorgen, 27. April, gegen 8.10 Uhr beim Sichten der Post weißes Pulver in einem Briefumschlag ohne Absender festgestellt hatte, steht nun fest: Bei dem Pulver handelt es sich um ungefährliches Waschpulver. Das habe die Auswertung durch ein Analyseteam ergeben, teilt die Polzei am Nachmittag mit. Zuvor war es vor Ort zu einem größeren Einsatz gekommen und das Gebäude geräumt worden. Insgesamt 15 Mitarbeitende mussten ihre Büros verlassen.
Erstmeldung: Unbekannter Stoff in einem Briefumschlag entdeckt
Wegen des Austritts eines unbekannten Stoffes in einem Verwaltungsgebäude eilte die Feuerwehr Waldbröl am Montagmorgen gegen 8.20 Uhr an die Vennstraße. Einsatzleiter Daniel Wendeler, Leiter der Waldbröler Feuerwehr, berichtete, dass ein Mitarbeiter von der Poststelle des Jobcenters einen Brief geöffnet hatte, aus dem weißes Pulver rieselte. Sofort wurde das Gebäude evakuiert – bis auf die Person, die mit dem Stoff in Berührung gekommen war. Unter Atemschutz wurde sie von der Feuerwehr entkleidet und grob gereinigt dem Rettungsdienst übergeben, der sie im Einsatzwagen betreute.
Vor Ort sind derzeit rund 20 Einsatzkräfte vom Löschzug Stadt der Feuerwehr Waldbröl sowie etwa zehn Kräfte von der Dekontaminationseinheit der Reichshofer Feuerwehr und der Kreisbrandmeister Julian Seeger, daneben zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes. Gegen 10.45 Uhr rückte zudem die Analytische Task Force vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aus Köln an, um den ausgetretenen Stoff zu analysieren.