Die Einmündung der Dr.-Eugen-Kersting-Straße in die Untere Straße ist ein Knotenpunkt. Die Stadt Wipperfürth will dafür sorgen, dass Fußgänger hier möglichst sicher die Fahrbahn queren können.
VerkehrMehr Sicherheit für querende Fußgänger in Wipperfürth

Die Einmündung der Dr.-Eugen-Kersting-Straße in die Untere Straße ist eine Engstelle.
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An der Einmündung der Dr.-Eugen-Kerting-Straße in die Untere Straße kommt es öfters zu brenzligen Situationen. Regelmäßig nehmen abbiegende Autofahrer querenden Fußgängern die Vorfahrt, manche Wagen überfahren den abgeflachten Bürgersteig. Und wenn sich zwei größere Autos in der Kurve begegnen, wird es eng (wir berichteten).
Zum wiederholten Mal war dieser Knotenpunkt jetzt Thema im Ausschuss für Klima, Umwelt und Stadtentwicklung. Die Verwaltung hat verschiedene Maßnahmen geprüft und diese mit der Polizei abgesprochen. In einem ersten Schritt will die Stadt die Beschichtung auf der Fahrbahn entfernen und durch eine neue Asphaltschicht ersetzen. Dann sollen drei je fünf Meter breite, weiße Streifen die Querungsbereiche für Fußgänger markieren – zwei auf der Unteren Straße, vor und hinter der Einmündung – eine weitere auf der Kersting-Straße.
Diese Markierungen sollen Autofahrer auf querende Fußgänger hinweisen. Um zu vermeiden, dass Autos in der Kurve über die Gehweg fahren, will die Stadt dort Leitborde anbringen lassen. Im Ausschuss wurde intensiv darüber diskutiert. Sabine Förster (AfD) schlug vor, Zebrastreifen statt der Markierungen zu verwenden. Reinhard Stelberg (CDU) wies darauf hin, dass dies verkehrsrechtlich schwierig sei.
Tatsächlich gilt: Zebrastreifen sind nur dort zulässig, wo Autofahrer freie Sicht darauf haben. Die Kersting-Straße scheidet damit aus. Eine weitere Voraussetzung: Zu Spitzenzeiten müssen mehrere hundert Fußgänger die Querung nutzen – diese Zahl dürfte auf der Unteren Straße kaum erreicht werden. Zudem besagen die Richtlinien, dass Zebrastreifen in Tempo-30-Zonen in der Regel entbehrlich sind.
„Der Knotenpunkt ist für den Begegnungsverkehr einfach zu eng“, sagte Dieter Voß (CDU). „Und deshalb brauchen wir weiterhin ein Verkehrskonzept.“ Dabei dürfe auch eine Öffnung der gesperrten Hochstraße kein Tabu sein.
