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Bergisch GladbachBei den Bergischen Bautagen gab es Kontakte und Infos vor Ort statt digital

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Mehrere Frauen und Männer stehen an einem Stand mit der Aufschrift Belkaw

Freuten sich über das große Interesse von Bauherren und Modernisierern: Christian Notz vom Hauptsponsor Belkaw, Jackie Steiger (Geschäftsführerin des Veranstalters Becom), Philipp Schöneborn (Belkaw), Caroline Bosbach, Dr. Silke Katharina Berger (Geschäftsführerin Belkaw), Bürgermeister Marcel Kreutz, Martin Lucke, Becom-Geschäftsführer Tim Christopher Becker und Bautage-Gründer Rolf Becker (Becom).

Rund 100 Aussteller boten auf dem Konrad-Adenauer-Platz vielfältige Informationen für Bauwillige.

Wenn es um das eigene Dach über dem Kopf geht, zählt das gesprochene Wort am Stand oft mehr als jede Suchmaschine im Internet. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz herrschte am Wochenende dichtes Gedränge: Die Bergischen Bautage luden zur Leistungsschau für Eigenheim, Sanierung und Zukunftstechnik ein. Was 1996 klein begann, Messegründer Rolf Becker brachte damals mit seiner Agentur Becom gerade einmal knapp 20 Firmen zusammen, hat sich zu einem festen Fixpunkt für Bauherren und Modernisierer im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis entwickelt. Mittlerweile buhlen rund 100 Aussteller auf dem zentralen Platz in den Zelten um die Aufmerksamkeit der Bauwilligen. Das Spektrum reicht von der soliden Finanzierung bis zum schlüsselfertigen Umbau.

Bürgermeister Marcel Kreutz hob die Bedeutung des direkten Kontakts hervor: „Die Bautage bringen vor allem zwei Seiten zusammen. Wenn ich als Käufer oder Eigentümer baulich etwas verändern will, habe ich hier alle Angebote kompakt an einem Ort. Ich muss nicht durch die Weltgeschichte fahren.“ Der Vorteil gegenüber der digitalen Recherche liege auf der Hand, so der Bürgermeister: „Ich kann hier vor Ort direkt mit Experten und Anbietern ins Gespräch kommen und erhalte sofortige Rückmeldung. Das ist viel besser und leichter als im Internet. Für die Aussteller wiederum ist es eine ideale Plattform, weil Menschen aus der gesamten Region gezielt hierherkommen.“

Statt theoretischer Debatten gab es umsetzbare Lösungen

Dass der Wandel im Heizungskeller und auf dem Dach die Menschen umtreibt, zeigt auch das Engagement des Hauptsponsors. Für die Belkaw erklärte die Geschäftsführerin Dr. Silke Katharina Berger den Grund für die Messepräsenz: Die Bautage böten den Bürgerinnen und Bürgern eine hervorragende Gelegenheit, sich über moderne Energielösungen zu informieren und sofort handfeste Ansprechpartner zu finden. Gemeinsam mit Partnern wie Schönenergie und dem Fachbetrieb Wurtz zeige der Versorger an seinem Stand ein Komplettpaket von der Wärmepumpe über Photovoltaikanlagen bis hin zu intelligent vernetzten Gesamtlösungen aus einer Hand.

Fachlich stehen die Bautage für Pragmatismus und Verlässlichkeit: weg von theoretischen Debatten, hin zu umsetzbaren Lösungen zum Beispiel für energetische Sanierung, für den Wärmeschutz durch Klimaanlagen, Werterhalt und handwerkliche Qualität. Neben den zahlreichen Besuchern und Marcel Kreutz nutzten auch Landtagsabgeordneter Martin Lucke und Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach den Rundgang über das Areal, um sich aus erster Hand über die Lage der regionalen Bauwirtschaft zu informieren.