Eine Bahn der Linie 18 am Barbarossaplatz in Köln.

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Schildgen und Katterbach Chance zum Glasfaser-Netzausbau in Bergisch Gladbach

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Der Glasfaserausbau in Bergisch Gladbach soll weitergehen.

Bergisch Gladbach – Das Glasfasernetz in den beiden Stadtteilen Schildgen und Katterbach soll ausgebaut werden. Unter einer Voraussetzung: Die Quote muss stimmen. Etwa 40 Prozent der Anwohner müssen einen Vorvertrag mit dem Internetanbieter Novanetz abschließen.

Erst dann können die Bauarbeiten starten, das Glasfasernetz kostenlos ohne Baukostenzuschuss zu errichten, wie Investor Primevest Capital Partners als Kooperationspartner von Novanetz mitteilt.

Gladbacher Bürgermeister begrüßt privatwirtschaftliche Investition

Bürgermeister Frank Stein begrüßt die Bereitschaft der beiden Firmen, in der Stadt eine „zukunftsfähige Breitbandversorgung“ anzubieten: „Jetzt sind die Anwohnerinnen und Anwohner gefragt, ihr Interesse zu bekunden. Nutzen Sie diese Chance für ein zukunftssicheres Bergisch Gladbach.“

Internetanbieter Novanetz kündigt an, die betroffenen Haushalte in den nächsten Wochen zu informieren. In einem ersten Schritt finde eine Interessenbekundung statt. Sobald die Vorvermarktung positiv abgeschlossen sei, erläutert Dennis Kornehl, Geschäftsführer bei Novanetz, investiere Primevest Capital Partners in das passive Netz. Anbieter Novanetz wiederum betreibe das aktive Glasfasernetz. Nach einem erfolgreichen Start soll das privatwirtschaftliche Projekt auf weitere Stadtteile ausgedehnt werden.

Deutsche Glasfaser fand nicht genug Kunden in Kürten

Zuletzt scheiterte die Deutsche Glasfaser GmbH im August in Kürten mit ihrem Angebot des Breitbandausbaus. Das Interesse der Bürger war zu gering. Nach einer neun Monate langen Kunden-Akquise sagte das Unternehmen das Projekt ab. In keinem Ortsteil wurde die erforderliche 40 Prozent-Quote erreicht.

In Rösrath laufen in den Stadtteilen Kleineichen und Forsbach derzeit noch die Anfragen von Novanetz bei Haushalten. In Hoffnungsthal ist ebenfalls ein privatwirtschaftlicher Ausbau avisiert. Dort hat die Stadt eine Vereinbarung mit der Deutschen Glasfaser abgeschlossen. Interessenten aus Katterbach und Schildgen können sich im Internet  informieren.