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Brutaler Raub in Bergisch GladbachSeniorin schwebt in Lebensgefahr

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Nach dem brutalen Raub an einer 91-Jährigen hatte eine Hundertschaft die Umgebung am Park an der Villa Zanders nach dem Diebesgut abgesucht.

Bergisch Gladbach – Die Suche einer Polizeihundertschaft am Mittwochnachmittag nach einer braunen Tasche ist ergebnislos geblieben: Die Tasche gehört einer 91-jährigen Frau, die am Dienstagnachmittag in der Bergisch Gladbacher Innenstadt ausgeraubt wurde, dabei stürzte und seitdem in Lebensgefahr schwebt.

Die Beamten aus verschiedenen Teilen Nordrhein-Westfalens durchkämmten den  Forumpark und das Wäldchen auf der anderen Straßenseite, den Park an der Villa Zanders und die Tiefgarage des Bergischen Löwen.

Hintergrund war die Vermutung, der Täter könnte die Handtasche, in der sich eine rote Geldbörse befand, in der Umgebung des Tatorts weggeworfen haben.

„Das ist ein übliches Vorgehen von solchen Tätern“, sagte Polizeisprecher Peter Raubuch. Die Suche mit einer Hundertschaft begründete er mit den lebensbedrohlichen Folgen des Raubs.

„Wir erhoffen uns, dass wir DNA-Spuren finden, um den Täter möglichst schnell zu identifizieren.“

Am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr war es zu der Tat gekommen: Die Seniorin ging zu Fuß an einem Gasthaus an der Maria-Zanders-Anlage  vorbei, wo ihr eine Gruppe von vier jungen Männern auffiel, die dort beieinander standen. Sie  ging weiter und wurde am nahen Parkeingang, genau gegenüber dem Bürgerhaus Bergischer Löwe, plötzlich von einem der jungen Männer angegriffen und von hinten umgerissen.

Der Täter hatte es auf ihre Handtasche abgesehen und riss heftig am Riemen der Tasche. Die 91-Jährige wehrte sich instinktiv, hatte aber keine Chance gegen den Täter. Er flüchtete  mit der Tasche zurück in Richtung Gaststätte.

Im Hintergrund hatten die anderen jungen Männer das Geschehen beobachtet, sie rannten gemeinsam mit dem Täter weg. Die Staatsanwaltschaft Köln hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder zum Auffinden der Beute führen, eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

Angaben nimmt die Kreispolizei unter ☎ 02202/20 50 entgegen.