Kostensteigerung um 40 ProzentUmbau der Bensberger Schloßstraße wird deutlich teurer als geplant

Lesezeit 1 Minute
Die Visualisierung zeigt die Schloßstraße in Bensberg nach dem Umbau.

So soll die Schloßstraße nach dem Umbau aussehen.

Der Umbau der Schloßstraße in Bensberg wird teurer als erwartet. 

Die Neugestaltung der Schloßstraße in Bensberg wird deutlich teurer als erwartet. Für das Bau-Los „Verkehrsanlagen“, berichtet die städtische Sachgebietsleiterin Kamilla Kozak, werde jetzt mit 12,2 Mio. Euro kalkuliert. Dies entspricht laut Stadt einer Steigerung von 40 Prozent. Glücklicherweise würden die Mehrkosten vom Land übernommen. „Damit können wir mit allen Projekten wie geplant fortfahren“, sagt Kozak.

Bis Sommer 2025 soll die Bensberger Prachtmeile zu einer „Straße der vielen Begegnungen“ aufgewertet werden. Das Projekt ist Teil des Integrierten Handlungskonzepts für die Stadtteile Bensberg und Bockenberg.

Baustart an der Schloßstraße

Das Los „Verkehrsanlagen“ umfasst die im Frühjahr begonnene Naturstein-Pflasterverlegung im unteren Bereich der Schloßstraße mit den Hausnummern 1 bis 16 sowie die Schlosstreppe am Einkaufszentrum „Marktgalerie“.

Dieser Bereich soll bis 30. Juni 2023 fertiggestellt werden. Ab Juli 2023 wird für etwa ein Jahr im Bereich Schloßstraße 16a bis 66 und an der Nikolausstraße gebaut werden. Ein weiterer Abschnitt, der zwischen Juli 2024 und August 2025 bearbeitet wird, umfasst die Gartenstraße und die Schloßstraße ab Hausnummer 66 bis zum Anschluss an die Straße Am Stockbrunnen.

Quartierplatz am Bockenberg

Neben den Arbeiten an der Schloßstraße hat die Stadt auch Mittel für weitere Maßnahmen aus dem Handlungskonzepts bewilligt bekommen: für eine Fußwegeverbindung zum Wohnpark Bensberg, die Aufwertung der Fußgängerunterführungen an der Stadtbahn und am Erna-Klug-Weg sowie für den Bau des Quartiersplatzes im Stadtteil Bockenberg.

Insgesamt geht für das Projektjahr 2023 eine Zuwendung in Höhe von 2,146 Millionen Euro in Richtung Bergisch Gladbach.

Nachtmodus
KStA abonnieren