Knapp 300 Sportlerinnen und Sportler nahmen am 3. Quirlsberg-Treppenlauf in Bergisch Gladbach teil.
TreppenlaufGladbacher Gipfelglück nach 133 Stufen

Auch diese Läuferin schaffte die 133 Stufen im Rundbau-Geböude auf dem Quirlsberg
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Ganz schön heiß war es am Freitag, als sich die Teilnehmer daran machten, acht Stockwerke mit insgesamt 133 Stufen und 30 Höhenmetern zu erklimmen. Der Sprint zur Dachterrasse des Rundbaus auf dem Bergisch Gladbacher Quirlsberg durch das elegante, ovale Treppenhaus erfreut sich großer Beliebtheit: Im vergangenen Jahr nahmen rund 200 Personen teil, dieses Jahr waren es knapp 300.
Der 3. Quirlsberg Treppenlauf ist zudem erneut ein offizieller Wertungslauf des Deutschen Towerrunning Cups 2026, nur drei Tage vor dem Kölnturm Treppenlauf. „Und das Ganze dient einem guten Zweck: Die Erlöse gehen zur Hälfte an die Organisation Round Table 215 und an den Förderverein des evangelischen Krankenhauses“, erläutert Sebastian Haeger, der Geschäftsführer des Krankenhauses.
Förderung sozialer Projekte
Round Table 215 und Old Table 315 fördern lokale soziale Projekte und halfen bei der Organisation, ebenso wie der THC Rot-Weiss Bergisch Gladbach und die Mitarbeitenden des Gesundheitscampus Quirlsberg. Als Sponsoren traten die VR-Bank, die Kreissparkasse und die Bergische Krankenkasse auf.
Matties hat einen Plan: „Ich nehme immer erst eine, dann zwei Stufen“, erklärt er. In der Schule gebe es schließlich auch viele Stufen, und da habe er es ausprobiert. Die „Sporthalle“ kam mit knapp 20 Studiomitgliedern. Eigens für den Lauf haben sie ein T-Shirt entworfen: „Kein Aufzug, nur Arbeit“ (No Elevator, Just Work) steht darauf. Bürgermeister Marcel Kreutz ist ebenfalls dabei und sprintet trotz der Hitze die Treppen hinauf.
15 Sekunden langsamer
Er war übrigens über 15 Sekunden langsamer als der elfjährige Matties. Vielleicht wäre er mit der Strategie von Matties schneller gewesen oder im Rathaus gibt es einfach zu wenig Stufen. Der Ärztliche Direktor Andreas Hecker hat für Gesunde auch bei Hitze keine Bedenken. Im Haus ist es angenehm kühl, und die Läufer sind nicht der Sonne ausgesetzt. Sollte wirklich etwas passieren: Hilfe ist ja direkt nebenan.
Auch für Heiko Wenzel aus dem Hochspessart ist der Lauf etwas Besonderes. Er reiste eigens für die kurze, aber intensive Anstrengung an. 300 Kilometer. Er ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Heigenbrücken, hat seine komplette Montur angelegt und los geht es. Er schafft es in einer Minute und drei Sekunden. Die Treppenläufer waren Auszubildende des Campus am Quirlsberg, Mitglieder von Sportvereinen, viele Feuerwehrleute, die Schornsteinfeger des Kreises oder ausgewiesene Treppenläufer. Die Erholungszeit ist für die ganz Ambitionierten kurz: Am Sonntag ging es den KölnTurm im Mediapark hoch.
„In den drei Jahren hat sich die Veranstaltung hervorragend entwickelt: 85, 200, 300 Teilnehmende“, freut sich der Pressesprecher des Krankenhauses, Daniel Beer. In diesem Sinne wünschte auch der Moderator: „Viel Spaß und viele Treppen! “
