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Acht SicherheitstippsWas die Feuerwehr in Rhein-Berg zur Lebensgefahr an Silvester rät

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Eine Hand zündet mit einem Streichholz Feuerwerksraketen an.

Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern kann leicht zu schweren Verletzungen und Bränden von ganzen Häusern führen. Die Gladbacher Feuerwehr gibt Tipps, was zu beachten ist.

Was die Feuerwehr rät, damit die Silvesternacht in Rhein-Berg nicht in einer Katastrophe endet.

Brennende Balkone im Hochhaus, Wohnungen oder gar Häuser in Flammen und der Rettungsdienst im Dauereinsatz: Den Feuerwehren in Rhein-Berg steht zu Silvester eine arbeitsreiche Nacht bevor.

Bergisch Gladbachs Feuerwehrchef Jörg Köhler appelliert daher: „Helfen Sie mit: Jede Verletzung, die vermieden werden kann, entlastet den Rettungsdienst.“

Häufig werden Verletzungen und Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.
Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet befinden sich in der Kreisstadt zwischen 18 Uhr und mindestens 2 Uhr weitere ehrenamtliche Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach in Bereitschaft, darunter eine Wachbesetzung der Feuerwehrhäuser in Refrath und Herkenrath und ein weiterer Einsatzführungsdienst (B-Dienst).

Im Rettungsdienst wird ein weiterer Rettungswagen eingesetzt und das zweite Notarzteinsatzfahrzeug der Feuer- und Rettungswache an der Paffrather Straße bleibt 24 Stunden im Dienst.

Feuerwehr rät Eltern, mit Kindern über Gefahren von Feuerwerk zu sprechen

„Häufig werden Verletzungen und Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht“, weiß Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders. „Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar.“

Vor allem Minderjährige seien von Feuerwerkskörpern fasziniert, warnt Schneiders und rät daher den Erziehungsberechtigten: „Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.“

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  1. Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche, die unter 18 Jahren alt sind, nicht damit hantieren.
  2. Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  3. Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.
  4. Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) nie noch einmal.
  5. Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her oder erwerben illegal vertriebenes Feuerwerk. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
  6. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  7. Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  8. 8 Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.