Die Overather Parteien werben mit ihren Wahlprogrammen um die Wähler. Wir haben die Parteiprogramme nach unterschiedlichen Schwerpunkten untersucht und vergleichen die Angebote.
Soziales und Jugend
CDU: Ausbau von Sportstätten auch für nicht-vereinsgebundene Jugendliche; Unterstützung von jugendgerechten Orten, die sicher, ansprechend und niedrigschwellig erreichbar sind.
SPD: Neue Betreuungsplätze schaffen; Ojo stärken, dezentrale Jugendtreffs schaffen.
Grüne: Förderung von Jugendzentren und -treffpunkten; Ausbau der Jugendarbeit; bedarfsgerechte Betreuungsplätze schaffen.
FDP: Ausbau der Betreuungsplätze und mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.
Bildung
CDU: Unterstützung bei digitaler Ausstattung; Sanierung des Schulzentrums Cyriax und weiterer Schulstandorte ist auch in der kommenden Wahlperiode ein zentrales politisches Thema.
SPD: Sanierung des Schulzentrums Cyriax, technische Ausstattung kontinuierlich an die aktuellen Bedarfe anpassen.
Grüne: Sanierungen der Schulgebäude konsequent vorantreiben; Digitalisierung der Schulen.
FDP: Zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur, mit gut ausgestatteten Schulen, digitalen Klassenzimmern und zeitgemäßen Lernbedingungen.
Wirtschaft
CDU: Overath soll ein attraktiver Standort für innovative und zukunftsorientierte Wirtschaftsbereiche sein; Förderung von Start-ups und jungen Unternehmen; Sicherung von Gewerbegebieten; solide Haushaltsführung.
SPD: Durch einen differenzierten Hebesatz für Gewerbe und Bürger will die SPD für eine gerechte Verteilung der Grundsteuer sorgen; Forderung nach einer Senkung der Kreisumlage und Solidarität des Kreises mit den Kommunen.
Grüne: Durch zukunftsorientierte Haushaltsführung finanziellen Handlungsspielraum erreichen; Sanfter Tourismus als Wirtschaftsmotor.
FDP: Einsatz für neue Bau- und Gewerbegebiete sowie für eine gezielte Stärkung des örtlichen Einzelhandels.
Verkehr/Mobilität
CDU: Entlastung der Hauptstraße durch alternative Verkehrsführungen; vorausschauende Mobilitätsentwicklung mit einem verlässlichen und barrierearmen öffentlichen Nahverkehr; Rad- und Fußverkehr stärken.
SPD: Dem öffentlichen Nahverkehr kommt eine zentrale Rolle zu und er braucht attraktivere Konzepte, die über mehr Linien und dichtere Taktungen hinausgehen; Förderung moderner Konzepte: Unterstützung von Car- und Ride-Sharing-Modellen; schnelle Elektrifizierung der RB 25.
Grüne: Verkehrswende für eine nachhaltige Mobilität; Förderung umweltfreundlicher Verkehrskonzepte; Verkehrslärm reduzieren; Ausbau des Bürgerbusverkehrs und die Einführung innovativer Angebote wie Sammeltaxis und On-Demand-Verkehr.
FDP: Sinnvolle, verhältnismäßige Verkehrsregelungen; Verkehrskonzept, das alle gleichermaßen berücksichtigt.
Wohnen/Stadtentwicklung
CDU: Generationengerechtes Wohnen fördern; soziale Infrastruktur stärken; ökologischen Wandel aktiv mitgestalten.
SPD: Besonderer Wert auf bezahlbare Mietwohnungen und sozialen Wohnungsbau, um sicherzustellen, dass niemand Overath aus Mangel an erschwinglichem Wohnraum verlassen muss.
Grüne: Förderung von Wohnprojekten wie Mehrgenerationen-Wohnen und „Wohnen für Hilfe“, bei denen Jung und Alt voneinander profitieren; Schaffung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum durch kluge Nachverdichtung.
FDP: Ausweisung von Bauland, damit junge Familien in Overath auch künftig ein Zuhause finden können. Gezielte Förderung des sozialen Wohnungsbaus – am besten in genossenschaftlicher Trägerschaft.
Klima/Umweltschutz
CDU: Ökologische Anforderungen mit wirtschaftlicher Entwicklung in Einklang bringen; Kommunale Infrastruktur und Stadtentwicklung müssen systematisch an die Erfordernisse des Klimawandels angepasst werden.
SPD: Erstellung eines Klimaschutzkonzepts; Stärkung des Ökostromversorgers O-Saft; Unterstützung der Energiegenossenschaft.
Grüne: Klimaneutrales Overath bis 2035; Ablehnung des geplanten Gewerbegebiets Ginsterfeld; Gewässer- und Auenschutz verstärken; 100 Prozent erneuerbare Energien für Overath; Bürger aktiv in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbeziehen.
FDP: -
Demografie/Senioren
CDU: Einrichtung von barrierefreien Treffpunkten in Ortsteilen; Förderung generationenübergreifender Veranstaltungen.
SPD: Aktive Mitgestaltung der Arbeit des Seniorenbeirats und Förderung der Angebote.
Grüne: Niemand soll im Alter wegziehen müssen, weil Pflegeplätze oder altersgerechter Wohnraum fehlen; digitale Bildungsangebote für alle Altersgruppen.
FDP: -

