Bei einem landesweiten Sondereinsatz hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis den Fokus auf Zweiräder gelegt und zahlreiche Verstöße geahndet.
Bilanz nach SondereinsatzPolizei ahndet zahlreiche Verstöße im Rheinisch-Bergischen Kreis

Zahlreiche Zweiradverstöße ahndete die Polizei in Rhein-Berg
Copyright: picture alliance/dpa
Mit verstärkten Kontrollen hat sich die Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis am Dienstag an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ beteiligt. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt insbesondere auf Zweirädern – vom Fahrrad bis zum E-Scooter.
Verstöße bei E-Scootern und Fahrrädern
Die Verkehrsdienstgruppe der Polizei positionierte sich dazu unter anderem an mehreren Stellen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. In den Stadtteilen Hebborn, Mitte und Gronau wurden dabei fünf Radfahrende verwarnt, weil sie als sogenannte „Geisterradler“ entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs waren. „Solches Verhalten ist nicht nur ordnungswidrig, sondern auch besonders gefährlich“, betonte Polizeisprecher Bastian Wirtz.
Auch bei E-Scootern stellten die Beamten Verstöße fest: In vier Fällen wird nun ermittelt, weil die Fahrzeuge ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs waren.
Hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen
Neben den Zweiradkontrollen nahm die Polizei auch den übrigen Verkehr in den Blick. Bei weiteren Kontrollstellen im Kreisgebiet wurden insgesamt 75 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Besonders auffällig waren zwei Verkehrsteilnehmer in Wermelskirchen-Luchtenberg: Ein Motorradfahrer wurde mit 74 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen, ein Autofahrer sogar mit 84 km/h. „Überhöhte Geschwindigkeit gehört weiterhin zu den Hauptunfallursachen – hier setzen wir gezielt an“, so Wirtz.
Insgesamt erhob die Polizei 65 Verwarngelder und leitete 21 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Aktion „sicher.mobil.leben“ findet seit 2018 jährlich bundesweit in allen 16 Bundesländern statt und soll für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren.

