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Mobilfunk-MesswocheWo im Rheinisch-Bergischen Kreis noch Funklöcher lauern

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Jemand Halt ein Handy, das kein Netz hat, vor ein Ortschild in Odenthal.

Sollen nun mithilfe einer App genauer erfasst werden: Orte im Kreis, bei denen die Mobilfunkverbindung unterbrochen wird.

Bei der Mobilfunk-Messwoche sollen Bürgerinnen und Bürger dabei helfen, Versorgungslücken im Mobilnetz via App sichtbar zu machen.

Wer mit dem Handy durchs Scherfbachtal unterwegs ist, kennt das Phänomen vielleicht: Mitten im Gespräch wird die Verbindung plötzlich unterbrochen. Manchmal aber auch zwischen Gronau und Refrath – mitten in der Großstadt Bergisch Gladbach. Trotz Ausbau der Mobilfunknetze gibt es auch im Rheinisch-Bergischen Kreis noch immer Funklöcher – und genau die sollen nun genauer erfasst werden.

Bis zum nächsten Mittwoch, 1. Juli, findet bundesweit die Mobilfunk-Messwoche statt. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit ihrem Smartphone die Netzabdeckung vor Ort zu überprüfen und so Daten für eine bessere Übersicht über die tatsächliche Mobilfunkversorgung zu liefern. Darauf hat der Rheinisch-Bergische Kreis am Mittwoch zum Auftakt der Messwoche hingewiesen. Die Initiative wird gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen getragen.

Die erhobenen Daten bleiben anonym und fließen in eine Funkloch-Karte

Besonders in ländlichen Regionen, aber auch in topografisch anspruchsvollen Gebieten des Bergischen Landes, können die Messungen helfen, Schwachstellen im Mobilfunknetz sichtbar zu machen. Die erhobenen Daten fließen anonymisiert in die Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur ein.

„Eine leistungsfähige Mobilfunkversorgung ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für die Arbeit, die Freizeit oder im Notfall“, betont Landrat Arne von Boetticher. Die Mobilfunk-Messwoche biete die Möglichkeit, gemeinsam ein genaueres Bild der Netzabdeckung im Rheinisch-Bergischen Kreis zu erhalten und damit eine Grundlage für Verbesserungen zu schaffen.

Die App misst im Hintergrund automatisch die Qualität des Mobilfunknetzes

Die Teilnahme ist unkompliziert: Nutzer laden die kostenlose und werbefreie Mobilfunk-Check-App auf ihr Smartphone, starten diese unterwegs und verwenden ihr Handy wie gewohnt. Die App misst im Hintergrund automatisch die Qualität des Mobilfunknetzes – etwa auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang oder während einer Fahrradtour.

Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und anschließend veröffentlicht. Ziel ist es, die tatsächliche Netzverfügbarkeit aus Sicht der Nutzer sichtbar zu machen und mögliche Versorgungslücken aufzuspüren. Informationen zur Mobilfunk-Messwoche und den Download der App zum Melden der „weißen Flecken“ gibt es im Internet.