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Großzügige SpendeDer Rotary-Club hilft der Feuerwehr Rösrath mit Geld für Pumpen

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Alle stehen zusammen vor einem Feuerwehrauto und grinsen in die Kamera.

Der Rotary-Club Overath-Rösrath/Bergisches Land hilft der Feuerwehr.

Die Feuerwehr Rösrath hat eine Spende des Rotary-Clubs erhalten, mit dem neue Ausrüstung und Trockenpumpen finanziert werden können.

Durch die Flut vom Juli 2021 wurde deutlich, dass die Anschaffung zusätzlicher Ausrüstung für die Feuerwehr sinnvoll ist — in Rösrath ebenso wie anderswo. Für die Freiwillige Feuerwehr Rösrath standen leistungsfähige Pumpen und Trockenschränke für die Einsatzausrüstung seither auf der Liste des Bedarfs.

Allerdings gehört eine solche Ausrüstung nicht zur Pflichtausstattung der Feuerwehr und wird daher nicht von der Stadt finanziert. Daher sprang der Rotary-Club Overath-Rösrath/Bergisches Land in die Bresche. Er brachte genau 17.880 Euro auf — die von der Feuerwehr beantragte Summe für zwei Turbinentauchpumpen und vier Trockenschränke.

Feuerwehr Rösrath: neue Ausrüstung und Pumpen

Bei der offiziellen Übergabe der neuen Ausrüstung zeigte sich die Feuerwehr hocherfreut. Die neuen Pumpen können jeweils 3600 Liter Wasser pro Minute abpumpen — deutlich mehr als die bisher eingesetzten Tauchpumpen, die nur 800 Liter schaffen. „Jede Pumpe mehr sorgt dafür, dass wir schneller nach Hause kommen“, stellte Bastian Eltner, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, dazu fest.

Und die vier neuen Trockenschränke seien „das, worüber wir uns am meisten freuen“: Damit ließen sich bis zu 32 Garnituren Einsatzausrüstung gleichzeitig trocknen. Das klinge „unspektakulär“, sei aber eine wertvolle Ergänzung: „Trockene Stiefel können die Moral heben.“

Trockenschrank mit Feuerwehr-Kleidung.

Ebenfalls eine Spende: der Trockenschrank.

Dorothea Dietsch, Präsidentin des Rotary-Clubs, begrüßte, dass die Ausrüstung für einen „Motivationsschub“ bei den Feuerwehrleuten sorgen könne. „Der Bedarf ist überall“, stellte sie fest. So habe der Club auch die Lohmarer Feuerwehr unterstützt. Eigentlich sei der Rotary-Club „kein Nothilfe-Club“.

Aber nach der Flutkatastrophe von 2021, von der auch Club-Mitglieder persönlich betroffen gewesen seien, habe er „einen Fluthilfe-Topf“ geschaffen. „So ist sehr schnell viel Geld zusammengekommen“, berichtete sie. An der Finanzierung der jetzt übergebenen Turbinentauchpumpen und Trockenschränke beteiligten sich auch die Kreissparkasse Köln mit 1500 Euro und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr mit 1250 Euro.