Aufhebung der Sperrung am 7. August erscheint ungewiss: Bahn will ihre Kunden an diesem Montag informieren
RB25 Rösrath OverathBahn spricht von Verzögerung bei Bauarbeiten an Regionalbahnstrecke

Der Bahnhof Hoffnungsthal soll barrierefrei werden.
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Der Countdown läuft: Noch 13 Tage hat die Deutsche Bahn Zeit, um die Sanierungsarbeiten auf der Regionalbahnstrecke 25 abzuschließen. Noch bis Freitag, 7. August, ist die Verbindung zwischen Köln und dem Märkischen Kreis gesperrt. Dann soll sie nach vier Monaten – eigentlich – wieder freigegeben werden. Doch nun teilt die Bahn auf Nachfrage dieser Zeitung zum Stand der Dinge mit: „Es kommt zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten“. Und weiter: „Was dies konkret für die Kunden bedeuten wird, werden wir dann am Montag kommunizieren.“ Eine ursprünglich für heute geplante Presseinformation sei noch nicht final abgestimmt.
Gleich mehrere Bauprojekte in einem Schwung wollte die Bahn seit 27. März umsetzen: Neue Bahnsteige, ein neuer Bahnhalt in Vilkerath und Reparaturarbeiten am Gleis. Bei manchen Bauprojekten ist der Fortschritt schon sichtbar. Andernorts sieht es dem Augenschein nach eher nach Stillstand aus. Viel Geduld müssen Bahnfahrende an der Strecke ins Oberbergische der RB25 nun schon seit vier Monaten aufbringen. Sie sind seither auf drei unterschiedliche Schienenersatzverkehr (SEV)-Linien oder reguläre Buslinien angewiesen. Die SEV-Busse erreichen ihr Fahrtziel mal mehr, mal weniger pünktlich.
Was die Bahn offiziell noch nicht bekanntgeben möchte, sprechen Busfahrer im SEV bereits offen aus: Die Bahn habe bereits bei ihren Unternehmen angefragt, den SEV zu verlängern. Andernorts laufen Gerüchte um, der Zeitplan sei wegen Planungsfehlern nicht zu halten.
