Kommentar zu „Engagierte Stadt“Eine überaus erfreuliche Perspektive für Rösrath

Rösrath aus der Luft.
Copyright: Guido Wagner
Rösrath – Das ist ein Paukenschlag für das Projekt Engagierte Stadt, das die Bürgerstiftung Rösrath ins Leben gerufen hat und mittlerweile seit sieben Jahren weiterverfolgt: Die neue Ehrenamts-Managerin Eva Richter lässt den Frust, der Anfang 2022 aus dem Ehrenamtler-Team der Engagierten Stadt drang, in den Hintergrund treten.
Richters positive Energie hat sich schon in der Vergangenheit und bei anderen Projekten als ansteckend erwiesen, das verspricht neue erfolgreiche Aktivitäten der Engagierten Stadt. Dass die Stadt Rösrath nun eine Teilzeitstelle mit 15 Stunden finanziert, ist ein wichtiger Beitrag zu der weiteren Arbeit des Projekts, der anzuerkennen ist. Als Glücksfall zu betrachten ist jedoch, dass mit Richter auf dieser Teilzeitstelle nun eine Frau am Werk ist, die in dieser begrenzten Arbeitszeit geradezu Bäume ausreißen will.
Mehr Veranstaltungen ohne Corona-Einschränkungen
Wenn das gelingen soll, sind weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter nötig – doch wo ein guter Geist zu spüren ist, dürften Interessierte nicht allzu lange auf sich warten lassen. Rückenwind für die weitere Arbeit gibt auch der Umstand, dass die Pandemie-bedingten Einschränkungen für öffentliche Auftritte nun aufgehoben sind: Die Engagierte Stadt kann wie in der Vergangenheit auf dem Straßenfest am ersten September-Wochenende in Rösrath und bei Kunst & Klaaf in Hoffnungsthal für sich werben.
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Dass die Engagierte Stadt nun auch ein Gedenken an die Flut vom Juli 2021 auf die Beine stellen will, ist aber eine neue Qualität: Mit Eva Richter lässt das Projekt eigenständige und öffentlichkeitswirksame Initiativen erwarten. Dass Richter in der Vergangenheit in anderer Funktion erfolgreiche Projekte wie den Wettbewerb „Ein Lied für Rösrath“ initiiert hat, spricht für weitere viel beachtete Aktivitäten. Das wird sicher dazu beitragen, dass die Arbeit der Bürgerstiftung, der Engagierten Stadt und der ehrenamtliche Einsatz von vielen Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Aufmerksamkeit finden als bisher. Das ist eine überaus erfreuliche Perspektive.



