Nach einem Brand in einer Rösrather Notunterkunft hat die Polizei einen Bewohner wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Das hat die Kreispolizei am Sonntag bestätigt.
Brand in NotunterkunftPolizei nimmt Bewohner in Rösrath fest

Zu einem Brand in einer Notunterkunft ist die Feuerwehr Rösrath in der Nacht zu Samstag gerufen worden.
Copyright: Anton Luhr (Symbolfoto)
Eine Brandstiftung in einer Rösrather Notunterkunft in der Nacht zu Samstag hat die Polizei am Sonntag gemeldet. Gegen 4.30 Uhr am Samstagfrüh habe ein Bewohner in der Unterkunft ein Feuer entzündet, sagte ein Mitarbeiter der Polizei am Sonntag auf Nachfrage.
Als die Polizei eintraf, sei der Mann, der sich bei dem Brand durch das Einatmen von Rauchgas verletzt hatte, zunächst nicht im Gebäude gewesen, habe dann aber zurückgewollt. Daraufhin sei er wegen des dringenden Tatverdachts auf Brandstiftung festgenommen worden.
Verletzter Bewohner verhaftet und ins Krankenhaus gebracht
„Der Verursacher war leicht verletzt und wurde nach Erstversorgung durch Sanitäter zur weiteren Beobachtung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht“, so die Polizei weiter. Nach Informationen dieser Zeitung befindet sich die Notunterkunft am Pestalozziweg.
Die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht, wie Feuerwehrsprecher Björn Roth auf Nachfrage mitteilte. Im Einsatz gewesen sei die Einheit Rösrath, so Roth.
Außer dem mutmaßlichen Brandstifter wurde laut Polizei niemand verletzt. Es sei jedoch nicht unerheblicher Sachschaden entstanden.

