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Politiker diskutierten AusmaßNeubau am Rösrather Blumenweg darf kommen

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Der Rösrather Blumenweg, eine häufige Debatte im Ausschuss.

Rösrath – An einer Bauvoranfrage zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses im Blumenweg schieden sich in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr die Geister.

Vorsitzender Jürgen Bachmann (SPD) kommentierte als erstes: „Das beschäftigt uns nun schon zum dritten Mal. Eine Abordnung unter der Regie von Marc Schönberger sollte mit dem Bauherrn über eine Verkleinerung des Baukörpers verhandeln.“ Schönberger (CDU) erläuterte, er habe das Maximum für die Anwohner erzielen wollen und keinen Rechtsstreit heraufbeschwören.

Einigen platzte im Ausschuss der Kragen

Es gebe nun auch ein Maßnahmenbündel für die Anwohner. Die Zuwegung sei von der rechten auf die linke Gebäudeseite verlegt und liege nun im Interesse der Anwohner 30 Zentimeter tiefer im Boden. Außerdem habe der Bauherr zugesagt, an den entsprechenden Fensterscheiben Milchglas zu verwenden, das eine Durchsicht auf die angrenzenden Grundstücke verhindere.

Jörg Vennedey (AfD) erhob dennoch Protest: „Ich kann dem nicht zustimmen, das ist eine Innenraumverdichtung mit hoher Belastung der Nachbarn.“ Schönberger platzte daraufhin der Kragen: „Irgendwann hört’s auch mal auf. Die Liebe zum Satteldach kann ich nicht nachvollziehen“, sagte der CDU-Fraktionschef erbost. Hardy Schumacher (Grüne) sprang ihm bei und betonte, man habe doch viel erreicht in den Verhandlungen.

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Die Diskussion im Ausschuss ging noch einige Male hin und her, bis Marc Schönberger am Ende sagte: „Da ist kein Ermessensspielraum.“ Mit 13 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde die Bauvoranfrage für das Gebäude am Blumenweg schließlich positiv beschieden.