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Verzögerung des neuen Formats der Jugendbeteiligung ist kein Ruhmesblatt für Rösrath

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Ein Blick auf das Rösrather Stadtzentrum aus der Luft.

Luftbild von der Stadtmitte Rösrath. Alternativtext: Ein Blick auf das Rösrather Stadtzentrum aus der Luft.

Dass nun der letzte verbliebene Rösrather Jugendparlamentarier die Arbeit aufgibt, ist nur konsequent, kommentiert unser Autor.

Die Rösrather Jugendlichen sind weiter ohne legitimierte Vertretung. Dafür tragen die Stadtverwaltung und die Beteiligten aus der Kommunalpolitik, insbesondere im Jugendhilfeausschuss, die Verantwortung.

Es ist kein Ruhmesblatt für die Stadt. Dass der letzte Aktive aus dem Jugendparlament, dessen Mandat im Dezember 2021 endete, nun das Handtuch warf, ist nur konsequent. Er will nicht mehr als Feigenblatt dienen für eine Politik, bei der die Vertretung der Jugendlichen offensichtlich keine Priorität hat.

Nur so sind die immer weiteren Verzögerungen auf dem Weg zum einem Jugendforum zu erklären. Zu hoffen ist, dass die Jugendlichen in dem geplanten Jugendforum – wenn es denn endlich aufs Gleis gesetzt wird – ihre Stimme deutlich erheben und sich einen solchen Umgang künftig nicht mehr gefallen lassen.

Ob das gelingt, ist aber durchaus offen, denn das bisherige Jugendparlament litt zuletzt auch am Desinteresse der Beteiligten. Zu wünschen ist daher ein engagierter Neuanfang.