Viel RauchVier Menschen bei einem Brand in Rösrath verletzt

Alle Einheiten der Feuerwehr Rösrath wurden zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus alarmiert.
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Rösrath – Drei Hausbewohner und ein Feuerwehrmann sind beim Brand in einem Einfamilienhaus in Rösrath am frühen Donnerstagmorgen verletzt worden. Gegen 6.20 Uhr waren sämtliche Einheiten der Rösrather Feuerwehr zu dem als „Kellerbrand“ gemeldeten Einsatz alarmiert worden.
Dichter Rauch hatte sich bereits in großen Teilen des Hauses ausgebreitet, als die ersten Retter vor Ort eintrafen. „Durch die starke Rauchentwicklung herrschte im Kellergeschoss Nullsicht, was die Lokalisierung des Brandherdes erschwerte“, so Feuerwehrsprecher Björn Roth.
Das gesamte Haus wurde aufwendig gelüftet
Unter Atemschutz hatte sich ein Trupp bis zum mutmaßlichen Brandherd vorgearbeitet, ein Trockner wurde ins Freie gebracht und abgelöscht. Im Anschluss musste das gesamte Haus aufwendig gelüftet werden.
Insgesamt waren unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Bastian Eltner rund 40 Feuerwehrleute vor Ort. Hinzu kamen drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug deren Besatzungen sich um die verletzten Hausbewohner, bei denen der Verdacht auch eine Rauchgasvergiftung bestand, sowie um den Feuerwehrmann, der laut Feuerwehr einen Schwächeanfall erlitten hatte, kümmerten.
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Die vier Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei stufte einen Hausbewohner als schwer verletzt, die übrigen betroffenen als leicht verletzt ein. Um kurz vor 8 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die das Haus versiegelte und nun nach der Brandursache suchen wird. Die Ermittlungen dauerten noch an, so Polizeisprecher Christian Tholl. Das Haus ist durch den Brand laut Feuerwehr aktuell nicht bewohnbar.


