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Termine und VeranstaltungenWas der Geschichtsverein Rösrath zu zeigen und zu erzählen hat

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Ein gelb gestrichenes Schloss in der Ferne, davor ein Teich, gesäumt von grünen Bäumen

Geschichte und Geschichten rund um Schloss Eulenbroich beleuchtet eine Führung über das Anwesen.

Der Geschichtsverein Rösrath bietet im zweiten Halbjahr Führungen, Vorträge und einen Ausflug ins Oberbergische.

(Neu-)Entdeckungen und bewährte Einblicke in die junge und alte Geschichte Rösraths bietet der Geschichtsverein mit seinem Veranstaltungsprogramm im zweiten Halbjahr. Dazu gehören Vorträge, Exkursionen zu Ausstellungen und Sehenswürdigkeiten sowie Führungen, Historische Wanderungen und Besichtigungen in Rösrath und in den Nachbarstädten. In der Regel gilt: Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Kontakt und Anmeldung sind bei allen Veranstaltungen (Ausnahme: Kriegsgefangenenlager und Hof zu Hof) möglich über (0 22 05) 8 46 36 auf dem Anrufbeantworter und an info@gv-roesrath.de.

Los geht es im August mit einer Führung durch die Dauerausstellung „Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal“ in Rösrath-Stephansheide. Vereinsmitglied Karl Opfer möchte mit Besuchern und Besucherinnen darüber ins Gespräch kommen, wie es zu den Gräueltaten der Nazis kommen konnte. Die Geschichte des Lagers wird vor Ort im Pädagogischen Zentrum für Kinder und Familien Stephansheide der Diakonie Michaelshoven durch Exponate erlebbar. Termine: mittwochs, 12. August, 16. September, 14. Oktober und 16. Dezember, jeweils um 16 Uhr. Treffpunkt: Stephansheide, Pestalozziweg 77 (Ausstellungshaus). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Kontakt und Anmeldung unter (01 73) 6 53 15 96 und an info@karo-labcon.de

Um Archäologie und Geschichten geht es bei Schloss Eulenbroich

Neben den Besuchen des Kriegsgefangenenlagers gehören im August zwei weitere Angebote zur Veranstaltungsreihe „Rösrather Stadt-Ver-Führungen“. Mit „Vom Hammerwerk zum Teichidyll“ ist ein gemeinsamer Rundgang über das Reuschgelände in Hoffnungsthal überschrieben. Ohne den 1774 gegründeten „Hoffnungsthaler Hammer“ hätte sich der Ortsteil nicht zur Kleinstadt entwickelt, schreibt der Geschichtsverein in seiner Ankündigung. Vorstandsmitglied Robert Fahr führt durch den historischen Teil des ehemaligen Firmengeländes mit dem Hammerweiher und spricht über die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Werks sowie über die Villen der Eigentümerfamilie. Termin: Samstag, 15. August, 11 bis 12.30 Uhr, Treffpunkt: Am Hammer 12.

Schloss und Park Eulenbroich stehen einen Tag später am Sonntag auf dem Programm. Die Vorstandsvorsitzende des Geschichtsvereins, Dr. Eva Cichy, bringt den Teilnehmenden Archäologie, Geschichte und Geschichten des Anwesens nahe und lässt die Vergangenheit der „guten Stube“ Rösraths wieder aufleben. Termin: Sonntag, 16. August, 15 bis 16 Uhr, Treffpunkt: Torhaus Schloss Eulenbroich, Zum Eulenbroicher Auel 19.

Ein Weg in den Berg hinein

Eine Tour im Luftschutzstollen führt tief in den Berg hinein.

Ebenfalls im August findet der erste von mehreren Besichtigungsterminen des Luftschutzstollens in der Rotdornallee in Hoffnungsthal statt. Der Stollen ist nahezu barrierefrei, heißt es in der Terminankündigung, es sei aber kühl dort, nass und recht dunkel. Empfohlen werden warme, strapazierfähige Kleidung, feste Schuhe und eigene Taschenlampen, da die Beleuchtung ausfallen kann. Falls Kinder teilnehmen, raten Thorsten Hardebeck und Robert Fahr, die die Führung anbieten, wegen einiger Themen im Verlauf der Besichtigung zu einer Vor- und Nachbereitung im Elternhaus. Termine: samstags, 29. August und 10. Oktober, sowie Sonntag, 15. November, jeweils 16 bis 17.30 Uhr. Darüber hinaus sind Besuche und Führungen nach Absprache auch ganzjährig möglich.

Wie die Regionalbahn 25 entstand: Zur Entdeckungsreise in die Geschichte der Regionalbahn 25 lädt der Geschichtsverein im September ins Eisenbahnmuseum in Gummersbach-Dieringhausen ein. Dort gibt es die denkmalgeschützten Gebäude des 1905 eröffneten Bahnbetriebswerks zu besichtigen, darunter der große Ringlokschuppen mit Drehscheibe, zahlreiche Loks und Wagen. Termin: Freitag, 25. September, 15.15 Uhr bis 17.15 Uhr in Dieringhausen; gemeinsame Anfahrt mit der RB25 - Abfahrt circa 14.03 Uhr in Stümpen; circa 14.08 Uhr in Rösrath; circa 14.18 Uhr in Hoffnungsthal), danach Einkehr und Rückfahrt. Eintritt und Führung kosten vier Euro pro Person plus Anteil an 35 Euro Grundgebühr und gegebenenfalls Fahrkarte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist möglich bis zum 23. September.

Hedy Schütz führt zu Bauernhöfen am Rande des Königsforst

In die nahe Umgebung „von Hof zu Hof“ führt Hedy Schütz im September in der Reihe „Rösrather Stadt-Ver-Führungen“. Das Vereinsmitglied nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Entdeckungsreise zu ehemaligen Bauernhöfen, die sich wie Perlen an der Schnur entlang des Königsforstes aufgereiht haben, heißt es in der Terminankündigung des Geschichtsvereins. Termin: Sonntag, 27. September, 11 bis 13 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Altvolberger Hof, Bensberger Str. 151, Rösrath-Forsbach, Anmeldung erbeten direkt bei Hedy Schütz (0 22 05) 8 21 42 oder an hedyschuetz@gmx.de.

Feierende singende Frauen in bunten Kostümen

Erinnerungen ans „Whisky Bill“ widmet sich Pop-Historiker Tom Petersen in einem Vortrag im Oktober.

Neuen Forschungen zu „Whisky Bill“ widmet sich im Oktober ein Vortrag zu der legendären Gaststätte im Rösrather Ortsteil Forsbach. Disco, Kultort und „Place to be“ für mehrere Jahrzehnte, wie es in der Terminankündigung heißt: Etwa 1500 Tanzbegeisterte aus Oberberg, Köln, der Eifel und dem Ruhrgebiet kamen Wochenende für Wochenende in die Gaststätte am Rande des Königsforsts. Der Musikredakteur und Pop-Historiker Tom Petersen hat sich für den Geschichtsverein Rösrath daran gemacht, eine umfassende Geschichte des Hauses zu schreiben. Er hat Zeitzeugen befragt, Fotos und Filme gesammelt und Bands, DJs, Kellner, Türsteher und Küchenpersonal ausfindig gemacht. Um ihre Erzählungen und die bisherigen Recherchen dreht sich sein Vortrag am Freitag, 23.Oktober, 18 Uhr, in der Tanzwerkstatt in der Bildungswerkstatt Schloss Eulenbroich.

Eine ganzjährige Begleitung des Geschichtsvereins durch 2027 wird im November vorgestellt: Anstelle des gewohnten Buches gibt der Verein für seine Mitglieder diesmal einen Bildkalender heraus. Er enthalte „sowohl stimmungsvolle als auch ortsgeschichtlich relevante Motive, zusammengestellt von Dr. Martin Rüther“, Beisitzer im Vereinsvorstand. Titel: „Ein Ausflug mit Fritz Zapp in die Rösrather Vergangenheit“. Termin: Freitag, 6. November, 18 Uhr, im Bergischen Saal von Schloss Eulenbroich.