Rhein-Erft-Kreis – Von 6 Uhr bis 8 Uhr haben die Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft gestreikt. Das führte zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen im Nahverkehr des Rhein-Erft-Kreises. Auch nach dem Streik sind die Auswirkungen deutlich zu spüren. Immer noch fallen Bahnen aus oder haben bis zu zwei Stunden Verspätung. Nach Angaben der Deutschen Bahn werden die Auswirkungen des Warnstreikes den ganzen Tag spürbar sein.
Zwischen Aachen und Köln war der Zugverkehr nach Angaben der Bahn komplett eingestellt. Die S-Bahnen der Linien 12 und 13 von Düren nach Köln fahren fallen seit sieben Uhr fast ausnahmslos aus.
Die Regionalbahnen am Bahnhof Horrem kamen mit einer Verspätung von bis 90 Minuten an. In Erftstadt kam es, laut Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn, kaum zu Verspätungen. Hier konnte der Fahrplan nach dem Streik, bis auf wenige Ausnahmen, eingehalten werden. Bis zu einer Stunde mussten die Fahrgäste jedoch am Bergheimer Bahnhof auf ihre Verbindungen mit der Regionalbahn warten. Die Züge nach Bonn hatten in Brühl eine Verspätung von bis zu 118 Minuten. Mittlerweile fahren die Bahnen dort wieder fast nach Fahrplan.
Laut Pressemitteilung der Deutschen Bahn, sei der Konzern nicht deutlich genug über die Standorte der Warnstreiks informiert worden. So hätte man versucht, die Auswirkungen auf die Reisenden so weit wie möglich zu begrenzen. Michael Klein, Sprecher des Eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft, gab an, dass es im Laufe des Tages zu weiteren Warnstreiks kommen könnte. (fg/dpa)

