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DGB ist alarmiertMieten in Bedburg seit 2016 um knapp 80 Prozent gestiegen

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In Bedburg, hier die Lindenstraße, sind die Mieten laut DGB im Kreis am stärksten gestiegen.

In Bedburg, hier die Lindenstraße, sind die Mieten laut DGB im Kreis am stärksten gestiegen.   

Auch in Bergheim und Erftstadt sind im Rhein-Erft-Kreis deutliche Sprünge zu verzeichnen. Am moderatesten stiegen die Mieten in Hürth und Brühl.

Anlässlich der bundesweiten Aktionstage für einen Mietenstopp hat der DGB Zahlen zur Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt vorgelegt. Demnach nehme Bedburg im Kreis mit einer Steigerungsrate von 79,5 Prozent in den letzten zehn Jahren einen Spitzenplatz aus Sicht der Mietenden ein, gefolgt von Bergheim mit 75,5 und Erftstadt mit 71,4 Prozent. Basis für die Erhebung sei die empirica Preisdatenbank.

Der geringste Anstieg ist laut DGB in Hürth (46,6) und in Brühl (48,9) zu verzeichnen gewesen. In den übrigen fünf Städten lag der Wert zwischen 55und 60 Prozent. „Wohnen ist ein Grundrecht – keine Ware. Es ist höchste Zeit, dass Bund, Länder und Kommunen wieder ihre Verantwortung wahrnehmen und preisgünstigen Wohnraum selbst schaffen und sichern“, sagt Thomas Nienhaus, der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Rhein-Erft. Er mahnt: „Wenn das so weitergeht, verlieren immer mehr Menschen ihr Zuhause und werden aus ihren Vierteln verdrängt.“ (jtü)