Wie soll die Bedburger Innenstadt in Zukunft aussehen? Wo braucht es mehr Platz zum Verweilen, was könnte den Marktplatz attraktiver machen, und wie lassen sich die verschiedenen Bereiche der Innenstadt miteinander verbinden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Stadt Bedburg bei der Fortschreibung ihres Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Unter dem Titel „ISEK 2.0“ sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Ideen und Wünsche einzubringen und die zukünftige Entwicklung der Innenstadt aktiv mitzugestalten.
Auftakt mit Stadtspaziergang und Ideenwerkstatt
Wie die Stadt Bedburg mitteilt, bildet eine öffentliche Bürgerveranstaltung am Mittwoch, 18. November, den Auftakt. Ab 16.30 Uhr können Interessierte bei einem gemeinsamen Stadtspaziergang erste Eindrücke sammeln und Anregungen einbringen. Ab 17.30 Uhr geht es im Schloss Bedburg darum, gemeinsam Ideen zu entwickeln und über die Zukunft der Innenstadt ins Gespräch zu kommen.
Verkauf des alten Rathauses eröffnet neue Möglichkeiten
Das bisherige ISEK bilde dafür eine wichtige Grundlage, teilt die Stadt Bedburg mit. Da sich die Rahmenbedingungen inzwischen verändert hätten, werde das Konzept nun fortgeschrieben. Eine wichtige Rolle spiele dabei der zwischenzeitliche Verkauf des alten Rathauses, durch den sich laut Verwaltung neue Möglichkeiten für die Entwicklung der Innenstadt ergeben. Vor diesem Hintergrund stehe insbesondere die geplante Verbindung zwischen Schloss, Marktplatz und Kirchvorplatz im Blickpunkt.
Bürgermeister lädt zum Mitmachen ein
„Unsere Innenstadt soll ein lebendiger Treffpunkt sein, an dem Menschen gerne Zeit verbringen. Dafür wollen wir den Marktplatz und den Kirchvorplatz weiterentwickeln und besser mit ihrem Umfeld verbinden. Wie das gelingen kann, möchten wir gemeinsam mit den Menschen erarbeiten, die unsere Innenstadt aus dem Alltag kennen. Ihre Ideen und Wünsche sind uns wichtig – deshalb lade ich alle Bedburgerinnen und Bedburger herzlich ein, sich einzubringen und die Zukunft unserer Innenstadt aktiv mitzugestalten“, sagt Bürgermeister Sascha Solbach.

Das Schloss Bedburg.
Copyright: Dennis Vlaminck
Der Stadtspaziergang durch die Innenstadt
Treffpunkt für den etwa einstündigen Stadtspaziergang ist der Brunnen am Bedburger Marktplatz. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie des beauftragten Planungsbüros CIMA können die Teilnehmenden verschiedene Bereiche der Innenstadt erkunden. Dazu gehören unter anderem der Rathausinnenhof, der Marktplatz, der Kirchvorplatz und das Umfeld des ehemaligen Krankenhauses.
Beteiligung im Schloss: Thementische und Ergebnisse
Von 17.30 bis etwa 20 Uhr wird die Beteiligung im Schloss Bedburg fortgesetzt. Nach einer Einführung in das bisherige Konzept und die aktuellen Entwicklungen der Innenstadt erhalten die Teilnehmenden laut Stadt einen Überblick über bereits umgesetzte und laufende Maßnahmen.
Anschließend sei Mitmachen ausdrücklich erwünscht: An verschiedenen Thementischen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen diskutieren und konkrete Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung der Innenstadt einbringen. „Dabei geht es sowohl um die Plätze selbst als auch um weitere Themen wie Verkehr und Einzelhandel“, so die Stadtverwaltung. Zum Abschluss sollen die gesammelten Ergebnisse vorgestellt und die nächsten Schritte erläutert werden.
Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung über die Homepage der Stadt Bedburg gebeten. Dies ist laut Stadt jedoch nicht verpflichtend – auch eine spontane Teilnahme ist möglich.
www.bedburg.de/Veranstaltungen/Buergerworkshop-Innenstadt.html

