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DiscounterKodi schließt Filiale in der Bergheimer Fußgängerzone

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Zu sehen ist die geschlossene Kodi-Filiale in Bergheim.

Der Kodi-Markt in der Bergheimer Fußgängerzone ist seit vergangenem Freitag, 20. Februar, geschlossen. 

Kundinnen und Kunden werden an Pulheimer Standort verwiesen. Unternehmen antwortet nicht auf Anfragen.

Das Unternehmen Kodi hat überraschend seine Filiale in Bergheim geschlossen. An der Tür der früheren Niederlassung prangt ein Schild, das Kundinnen und Kunden an die Filiale in Pulheim an der Venloer Straße verweist. Die Schaufenster sind mit Papier blickdicht zugeklebt.

Die Gründe für die plötzliche Schließung sind nicht bekannt. Das Unternehmen Kodi hat auf mehrfache Anfragen der Redaktion keine Stellungnahme abgegeben, auch nicht auf Fragen nach der Zahl der Mitarbeitenden und deren Zukunft.

Bergheim: Schließung des Standorts war nicht angekündigt

Die Vermutung liegt nahe, dass die Schließung des in der Fußgängerzone gelegenen Standorts mit der Insolvenz des Discounters zusammenhängt. Im vorigen Jahr hatte Kodi das Insolvenzverfahren auf den Weg gebracht, ein Investoren-Konsortium kündigte an, 150 von 230 Filialen des Discounters Kodi übernehmen zu wollen. Für 80 weitere Filialen suchte das Unternehmen noch Käufer.

In der damals veröffentlichten Liste der Filialen, die nicht weitergeführt werden, war der an der Hauptstraße gelegene Standort Bergheim allerdings nicht aufgeführt. Lediglich die Schließung der Niederlassung in Frechen wurde angekündigt. Kodi unterhält weitere Filialen in Brühl, Erftstadt und Pulheim. Das Einzelhandelsunternehmen verkauft Artikel des täglichen Bedarfs, etwa aus den Bereichen Drogerie, Haushalt, Küche oder Schreibwaren und in kleinerem Umfang auch Lebensmittel und Getränke.