Noch bis Dienstag, 14. April, 16 Uhr können Eltern abstimmen. Sie haben die nötigen Unterlagen bereits per Post erhalten.
AbstimmungEltern beteiligen sich kaum an Umfrage zur zweiten Gesamtschule in Bergheim

V.l.n.r. Hans-Josef Weck, Frank Zimmermann, Elisabeth Hülsewig, Johannes Hübner appellieren an Eltern, an der Umfrage teilzunehmen.
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Eltern sollen wieder abstimmen: Die Stadt möchte die Albert-Einstein-Realschule ab dem Schuljahr 2027/28 zu einer Gesamtschule umwandeln und startet einen erneuten Anlauf, um die Meinung der betroffenen Eltern einzuholen. Dafür haben sie laut Stadtverwaltung bereits Unterlagen per Post erhalten. Auch wurden sie zu einem Infoabend eingeladen.
Bergheim: 100 Stimmen werden benötigt
Die Beteiligung sei allerdings erneut mäßig. „Zur Einrichtung der Gesamtschule benötigen wir für die Gesamtschule in Quadrath-Ichendorf und auch für die geplante in Oberaußem jeweils 100 Stimmen“, sagt Elisabeth Hülsewig (CDU), Vorsitzende des Ausschusses für Bildung Sport und Kultur in Bergheim. Sie und die Stadtverwaltung erinnern daran, sich noch bis Dienstag, 14. April, 16 Uhr, zu beteiligen. Ausgezählt wird im Rathaus. Das Ergebnis wird auf der Homepage mitgeteilt.
Schülerinnen und Schüler der Stadtteile Niederaußem, Oberaußem, Auenheim, Rheidt-Hüchelhoven, Büsdorf, Fliesteden und Glessen sollen mit dem Gesamtschul-Angebot die Möglichkeit erhalten, das Abitur zu erlangen. Zudem könnte ihnen so ein kürzerer Schulweg angeboten werden. „Aufgrund der räumlichen Nähe zu den Pulheimer Schulen bevorzugen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel die Erzbischöfliche Papst-Johannes XXIII.-Gesamtschule in Stommeln. Eine Aufnahme an den Pulheimer Schulen ist aber nicht gewährleistet“, erinnert Hülsewig. (enp)

