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Brand in Bergheim15-jähriges Mädchen erlitt lebensgefährliche Verbrennungen

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Eine 15-Jährige wurde bei dem Feuer schwer verletzt.

  1. Die 15-Jährige selbst hatte den Brand bemerkt.
  2. Sie schleppte sich aus ihrer Wohnung ins Treppenhaus und klingelte bei den Nachbarn.

Bergheim – Lebensgefährliche Verbrennungen erlitt am Sonntag ein erst 15-jähriges Mädchen bei einem Wohnungsbrand in Bergheim. Erst seit kurzer Zeit wohnt die Jugendliche, die vom Haus St. Gereon der Caritas-Jugendhilfe in Bergheim betreut wird, in der kleinen Wohnung, berichten Nachbarn. Was genau passierte, muss noch von der Kripo ermittelt werden.

Fest steht bislang, dass um kurz nach drei Uhr die 15-Jährige selbst den Brand bemerkt hatte. Trotz bereits schwerer Verbrennungen schleppte sie sich aus ihrer kleinen Wohnung ins Treppenhaus. Bei einem Nachbarn klingelte sie Sturm. „Die junge Frau stand vor mir und schrie laut um Hilfe. Sie war schwarz im Gesicht. Arme, Beine und Rücken von starken Verbrennungen gezeichnet. Die Frau stand vollkommen unter Schock“, berichtet der Mann.

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Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle.

Er und ein weiterer Bewohner riefen die Feuerwehr.   Der Nachbar schickte die Schwerverletzte aus dem Haus, während er selbst die Bewohner der oberen Etagen mit lautem Rufen und Klingeln sowie Klopfen weckte. „Der Rauch wurde immer dichter. Und irgendwann musste ich auch raus, sonst hätte ich den Weg durch das verqualmte Treppenhaus nicht mehr gefunden“, berichtet der Nachbar.

„Sie schrie noch immer vor Schmerzen“

Schließlich gelang es allen übrigen Bewohnern, sich  ins Freie zu retten. „Vor der Tür  stand die 15-Jährige. Sie schrie noch immer vor Schmerzen“, erinnert sich der Bewohner.  Nach wenigen Minuten war die Feuerwehr und der Rettungsdienst vor Ort. Die Hitze in der brennenden Wohnung war bereits sehr groß.  Torsten Flemm von der Feuerwehr Bergheim: „Als wir eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den geborstenen Fenstern.“

Die ersten Kräfte kämpften sich mit Hilfe von Atemschutz durch das Treppenhaus in die Wohnung vor. Währenddessen trafen  neben den Rettern der Hauptwache Bergheim auch immer mehr Einsatzkräfte von den Löschzügen Bergheim, Quadrath, Thorr und Paffendorf ein. Einsatzleiter Reinold Koch standen insgesamt 46 Helfer zur Verfügung. Mit Hilfe des Drehleiterwagens wurde von der Außenseite gelöscht.

Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 30 Minuten gelöscht.  Die Kriminalpolizei rückte noch in der Nacht an und nahm die Ermittlungen auf. Zur Brandursache konnten gestern noch keine Angaben gemacht werden.

Weiter in Lebensgefahr

Die schwer verletzte Jugendliche wurde vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt und anschließend ins Klinikum nach Köln-Merheim gebracht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schwebt sie nach wie vor in Lebensgefahr.

„Wir sind in der Nacht von der Polizei informiert worden, können aber derzeit noch keine weiteren Angaben machen“,  so Peter Frekl, kaufmännischer Leiter von  Haus St. Gereon.