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Sendung auf VoxWilli Rese aus Kenten macht bei „Das perfekte Dinner“ mit

3 min

Bergheim-Kenten – Mit geübter Hand werden ganzen Oliven in kleine Scheiben zerkleinert, auf dem Herd brutzelt es schon in zwei Töpfen, ein aromatischer Duft zieht durch die private Küche im Adam-Giesen-Ring: Willi Rese bekommt am Abend Gäste zum Dinner. Zum möglichst perfekten Dinner. Und nicht irgendwelche Gäste, sondern seine Mitbewerber um den Wochensieg bei „Das perfekte Dinner“, dem Kochwettbewerb des Fernsehsenders Vox.

Fünf Bewerber kochen und besuchen sich reihum während einer Woche. Nach dem Dinner vergeben sie sich gegenseitig, aber geheim, Punkte für Gastlichkeit und natürlich für die Qualität des Menüs. Am Ende der Woche wird addiert, dem Gewinner winkt ein Geldpreis. Eingeladen zum stilvollen Abendessen wird mit originellen Menükarten. Rese will den Abend maritim gestalten, schließlich ist er im ostfriesischen Wittmund geboren. Die selbst gebastelte Menükarte ziert ein Leuchtturm, das meerblaue Tischtuch wird mit Muscheln, Schiffen und weiteren Leuchttürmen dekoriert, wie sie auch an der Garagentür und am Briefkasten der Reses zu finden sind.

Ein wenig nervös

Bis dahin heißt es aber konzentriert kochen. Und das auch noch vor laufender Kamera. „Ich bin schon ein wenig nervös“, räumt Rese ein. Schließlich ist die Zubereitung von Mahlzeiten sein Hobby. Der 59-jährige Verwaltungsmitarbeiter eines Wasserverbandes kocht lediglich am Wochenende, „dann aber leidenschaftlich gerne“.

Zurzeit stehen auf dem Menüplan „gesunde Abnehmgerichte“, (Rese) die Dinner-Woche bilde jedoch eine Ausnahme. Auf Hinweis einer Kollegin hatte er vor sechs Wochen beim Sender angerufen und sich beworben. Nach einem mehrstündige Casting bekam der frühere Hobbyfußballspieler und -trainer die Zusage, in einer Wochenrunde mitmachen zu können. Wohl auch wegen seiner vielseitigen Biografie, wie er vermutet. Nach seiner Trainerkarriere mit Stationen in Niederembt und Niederaußem hat er das Gitarrenspiel erlernt und tritt zurzeit mit seiner Düren-Bergheimer Band „Tommy and the Lovers“ auf, die sich auf Tommy-Engel-Titel spezialisiert hat. Schließlich sollen die Wettköche sich außer Kochrezepten etwas zu erzählen haben bei Tisch und die Gastgeber ihre Gäste und damit die Fernsehzuschauer ansprechend unterhalten.

Bei den Vorbereitungen unterstützt ihn seine Frau Sabine. „Ich bin die Schnippelhilfe“, lässt sie ihrem Mann an der Herdplatte das Kommando. Freilich nicht beim Fleisch, dessen Portionierung im Hause Rese Männersache ist. Aus den Kochtöpfen dampft und zischt es, Rese muss würzen und rühren und dann auch noch der Kamera einen Blick schenken, die bis an die Herdplatte vorrückt, um den Fernsehzuschauern ein hautnahes Erlebnis zu vermitteln.

„Wir haben im Haus nichts verändert. Es ist alles so, wie immer“, betont Sabine Rese, die eher gelassen Gemüse zerkleinert, Saucen anrührt und in der Kiefer-Einbauküchenzeile aufräumt. Das Aufnahmeteam drückt aufs Tempo, schließlich müssen die Vorbereitungen des Dinners im Kasten sein, wenn die Koch-Konkurrenten um 18 Uhr vor der Tür stehen.

Verraten wird das Menü und die Bewertung noch nicht. Die Ausstrahlung ist in der Sendung ist für die letzte Novemberwoche vorgesehen.