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Sturmschäden in BergheimFriedhöfe sind gesperrt

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Zahllose abgebrochene Äste und Zweige liegen im Tierpark Quadrath-Ichendorf. Keines der Tiere wurde verletzt.

Bergheim/Elsdorf – Die Schäden, die der Sturm am Montagabend in Bergheim hinterlassen hat, sind größer als zunächst in der Stadtverwaltung angenommen wurde. „Das Unwetter hat mehr Schäden angerichtet als der Orkan Kyrill“, sagt Fachbereichsleiter Volker Mießeler.

Zahlreiche Außengelände von Kindergärten müssten wegen der Gefahr des Astbruchs noch gesperrt bleiben, auch der Friedhof in Rheidt-Hüchelhoven bleibt mindestens in dieser Woche noch geschlossen. Nicht betreten werden könnten auch etwa die Hälfte des Friedhofs in Fliesteden sowie ein Teil des Friedhofs in Glessen. Die Grünanlage an der Dormagener Straße in Niederaußem bleibt gesperrt, ebenso der Kinderspielplatz am Erftufer in Glesch. „Wir wollen in den nächsten Tagen einen gesonderten Termin für die Grünabfuhr anbieten, damit die Leute Zweige und Grünzeug loswerden können“, sagt Mießeler.

Im Tierpark in Quadrath-Ichendorf blieben alle Tiere trotz zahlreicher abgebrochener Äste unverletzt. Jedoch wurden die geplanten Führungen mit Kindergartenkindern am Dienstagmorgen aus Sicherheitsgründen abgesagt.

In Niederembt hat der Sturm eine der uralten Linden am Ortsausgang Richtung Glesch umgerissen. „Die drei Linden waren ein lokales Wahrzeichen“, berichtet die Niederembterin Monika Schüll. Nun stehe nur noch eine. Voriges Jahr hatte eine der Linden wegen eines Pilzbefalls gefällt werden müssen. Die Standfestigkeit der verbliebenen Linde wird nun geprüft.