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So lief der erste TagNeuer Rewe-Markt in Brühl-Ost eröffnet – eigenen Wein kreiert

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Die drei Männer stehen in der Getränkeabteilung neben einem Weinregal.

Ingo Istas und Thibault Freytag (v.l.n.r.) führen den neuen Rewe-Markt in Brühl-Ost. Marktleiter ist Shawkat Yousofi.

Rewe hatte als letztes das alte Gewerbegebiet verlassen, am Donnerstagmorgen öffnete er zum ersten mal die neuen Türen.

Der Stadtteil Brühl-Ost verändert sich derzeit an viele Stellen. Dazu gehört auch, dass sich von nun an die Türen im neuen Rewe-Markt an der Lise-Meitner-Straße von montags bis samstags öffnen werden. Auf einer Fläche von 2300 Quadratmetern umfasst das Sortiment mehr als 20.000 Artikel. Die Inhaber des Lebensmittelgeschäftes, Ingo Istas und Thibault Freytag, setzen neben einer großen Auswahl an Produkten auf frische Kreationen und auf Waren aus der Region.

Zu den ersten Besuchern am Donnerstagmorgen zählten Barbara Grund, Beate Reusch, Patricia Banczyk und Kristian Möller von der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost. Zum Einzug, vielmehr zur Eröffnung, überreichten sie, wie es ein alter Brauch besagt, Brot und Salz an die Betreiber. „Wir freuen uns sehr, hier wieder einen Supermarkt zu haben“, betonte Grund.

„Ja, das ist gut, dass das Geschäft aufgemacht hat. Wir wohnen hier um die Ecke und können nun wieder zu Fuß einkaufen gehen“, fand Gabriele Müller. „Es ist toll, dass es hier Frischetheken gibt“, sagte Janina Bihofski.

Handscanner am Eingang

Insgesamt findet man in dem Neubau drei Theken mit Service: Käse, Wurst und Fleisch, auch aus Bio-Haltung, kann hier nach Kundenwunsch zusammengestellt werden. Wer will, kann gleich am Eingang zu einem Handscanner greifen, damit seine Produkte erfassen und an der Selbstbedienungskasse zahlen, um Wartezeiten zu vermeiden.

„Wir wollen uns erst mal in aller Ruhe umschauen“, erklärte Christel Hauswald, die auch zu den ersten Kundinnen gehörte. „Mir gefallen besonders die breiten Wege und dass alles sehr übersichtlich gestaltet ist“, ergänzte Katharina Schöneberger.

„Wir haben noch Platz für neue Sachen. Wir wollen es aber auch langsam angehen lassen“, erläuterte Ingo Istas. „Und stabil wachsen“, ergänzte sein Mitstreiter Freytag. Einen Wermutstropfen gab es am Eröffnungstag doch für Istas, der auch Rewe-Filialen in Erftstadt und Köln betreibt. „Ich sehe noch zu viele Leerstellen in den Regalen, was daran liegt, dass es bei einigen Produkten Lieferprobleme gibt.“ Für Istas ist das in Zukunft eine der größten Herausforderungen.

Stolz ist er dagegen auf einen eigenen Wein, „den wir mit unserem Sommelier kreiert haben. Von jeder Weinflasche spenden wir 50 Cent für einen guten Zweck. In diesem Jahr gehen die Erlöse an die Tafel“, berichtete er. Davor wurde für Flutopfer und ein Kinderhospiz gesammelt.

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