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Bürgermeisterwahl in BrühlGanz und gar ungleiche Typen

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Der neue Bürgermeister der Stadt Brühl wird die Geschicke einer Stadt lenken, die einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, aber auch zahlreiche Herausforderungen an sein Amt stellt.

Brühl – Die Fußstapfen, die der ehemalige Bürgermeister und heutige Landrat des Rhein-Erft-Kreises Michael Kreuzberg hinterlässt, sind enorm. 14 Jahre lang war er Verwaltungschef der Schlossstadt, dreimal ist er mit absoluter Mehrheit im ersten Wahlgang gewählt worden. Das spricht für einen großen Rückhalt in der Bevölkerung – auch wenn es ohne Frage einige kritische Stimmen ob seines manchmal vielleicht etwas zu patriarchalischen Habitus gegeben hat.

Hinweis: Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.

Mit Dieter Dahmen schickt die CDU nun einen ganz anderen Typen ins Rennen. Auf den ersten Blick wirkt der Christdemokrat fast scheu und schüchtern. Meldet er sich zu Wort, merkt der Zuhörer jedoch schnell, dass sein Gegenüber nicht nur über ein hohes Maß an politischem Sachverstand verfügt, sondern seine Meinung auch mit Nachdruck vertreten kann.

Freytag härtester Konkurrent

Dahmens härtester Konkurrent um den Chefsessel im Rathaus dürfte SPD-Mann Dieter Freytag sein. Der langjährige Brühler Kämmerer ist den meisten Bürgern bekannt, seine grundsympathische Art kommt bei vielen Brühlern ziemlich gut an. Ein weiterer Vorteil Freytags: Er kennt das Rathaus wie seine eigene Westentasche, eine großartige Einarbeitungszeit dürfte nicht anfallen.

Die Chancen der weiteren Kandidaten sind recht schwierig einzuschätzen, vielleicht ist gar eine faustdicke Überraschung drin. Allerdings haben sich die Brühler Wähler bei den vergangenen Urnengängen nicht den Ruf erarbeitet, besonders experimentierfreudig zu sein.