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Ursache noch unklarHoher Sachschaden durch Brand im Brühler Eisenwerk

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Auf dem Foto sind Feuerwehrleute beim Einsatz im Eisenwerk in Brühl zu sehen.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war am Montag zur Bekämpfung des Brands im Eisenwerk in Brühl.

Eine Produktionslinie für Motorblöcke wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nach Pfingsten soll die Produktion wieder auf vollen Touren laufen.

Der Brand in der Auspackanlage des Brühler Eisenwerks am Montagmittag (22. Mai) hat ersten Schätzungen des Geschäftsführers Matthias Pampus-Meder einen Schaden von über 100.000 Euro verursacht. Verletzt wurde niemand.

Unklar ist seinen Informationen zufolge, ob Ablagerungen oder Hydrauliköl durch die dort herrschenden hohen Temperaturen in Brand geraten waren. In der Auspackanlage werden die noch über 700 Grad heißen Motorblöcke etwa 30 Minuten nach dem Gießen ausgepackt.

Betroffen von dem Feuer war letztendlich auch die Produktion. „Drei Schichten mussten ausfallen“, berichtete der Geschäftsführer. Die Mitarbeiter durften zu Hause bleiben. Schon 24 Stunden nach dem Brand konnten jedoch drei der insgesamt vier Produktionslinien wieder in Betrieb genommen werden. „Die vom Brand betroffene Linie wird über das Pfingstwochenende wieder instandgesetzt“, erklärte Pampus-Meder.

Wenn alle vier Produktionslinien laufen, verlassen täglich 16.000 Motorblöcke die Auspackabteilung. In einer angrenzenden Abteilung kühlen sie noch weitere zwölf bis 24 Stunden ab, werden anschließend noch weiterverarbeitet und werden dann von Brühl aus in die ganze Welt geliefert.

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