Mit Blick auf den Heider BergseeRätselwanderung entlang der Villeseen bei Brühl-Heide

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Rätselwanderung Bild 5

Auf der Route durch Brühl-Heide treffen wir auch auf zwei schottische Hochlandrinder, die auf einer Streuobstwiese grasen.

  • Unsere Rätselwanderung führt uns dieses Mal entlang der Villeseen bei Brühl-Heide.
  • Wer die Rätsel am Wegesrand richtig beantwortet, hat bis zum 12. April die Chance auf einen Gewinn.

Brühl-Heide – Auf der Suche nach einem Lösungswort mit acht Buchstaben machen wir uns heute in Brühl-Heide auf den Weg. Der Stadtteil war jahrzehntelang geprägt vom Braunkohleabbau in den umliegenden Gruben sowie der Weiterverarbeitung der Kohle zu Briketts.

Doch diese Tage liegen einige Zeit zurück. Heute ist der Brühler Stadtteil am oberen Hang der Ville ein reines Wohngebiet und ein beliebter Ausgangspunkt für Naherholungssuchende. Denn die Rekultivierung der einstigen Tagebauflächen hat Heide eine Umgebung mit Seen und Wald beschert.

Wir starten unsere etwa vier Kilometer lange und damit einstündige Tour wenige Meter entfernt von der Grubenstraße. Auf Höhe der Einmündung des Seewegs gibt es dort im Rücken der in den 1920er-Jahren erbauten Turnhalle mit ihrer schmucken Backsteinfassade einen kleinen Parkplatz, den auch die Sportler des örtlichen Fußballvereins und die ebenfalls dort ansässigen St.-Hubertus-Schützen nutzen.

Rechts neben der Schützenhalle der Bruderschaft beginnt der für den motorisierten Verkehr gesperrte Teil des Seewegs. Bevor wir uns dort in Richtung Heider Bergsee aufmachen, betrachten wir ein altes weißes Schild mit grüner Beschriftung, auf dem die Nutzung der Freizeitanlage Heider Bergsee erläutert wird. Unterzeichner sind der Bürgermeister und ein weiterer Funktionsträger. Von der Bezeichnung des Letzteren notieren wir uns den drittletzten Buchstaben für das Lösungswort Bild 1.

Rätselwanderung zum Ufer des Heider Bergsees

Wir nehmen nun den Seeweg und erreichen nach rund 150 Metern das Ufer des Heider Bergsees. Bevor wir dem Uferweg nach links folgen, betrachten wir die Umgebung und sehen ein Warnschild, das auf einen für den Menschen durchaus gefährlichen Schädling hinweist. Vom Namen des Schädlings notieren wir den ersten Buchstaben Bild 2.

Wir biegen nach links ab, und gehen nun rund 300 Meter den Uferweg entlang, passieren dabei den Fußballplatz und ein Areal, in dem vor wenigen Tagen viele Pappeln gefällt worden sind. Schließlich geht es ein paar Schritte bergauf, ehe wir den Parkplatz am Heider Bergsee erreichen.

Wir genießen noch einmal einen Blick auf das glitzernde Wasser und schauen uns um. Schmale blaue Schilder weisen dort auf die Distanzen zu Bahnhöfen und einem weiteren, 1700 Meter entfernten See hin. Vom Namen dieses Sees notieren wir den dritten Buchstaben Bild 3.

Von hier kann man bis zum Siebengebirge blicken

Wir gehen nun auf dem Bürgersteig in Richtung Willy-Brandt-Straße und biegen an der Einmündung links ab. Von hier kann man bis zum Siebengebirge blicken. Der Weg geht leicht bergauf. Auf den gegenüberliegenden Straßenseite sehen wir nach rund 200 Metern die Bauten der Hochschule des Bundes. Dort verlassen wir den Geh- und Radweg an der Willy-Brandt-Straße und biegen in einen mit einem Drängelgitter versehenen Fußweg (Höhenweg) ein.

Zu unserer Linken schimmert das Wasser des Heider Bergsees durch die Bäume, auf der rechten Seite liegen Koppeln, auf denen Pferde weiden. Wenige Meter weiter können wir hinunter auf den Fußballplatz schauen. Die Zuschauertribüne ziert ein Schriftzug mit dem Vereinsnamen. Den letzten Buchstaben der Bezeichnung des Klubs benötigen wir für unser Lösungswort Bild 4.

Brühl: Schottische Hochlandrinder grasen auf Streuobstweise

Nun geht es den Höhenweg bergab und nach 300 Metern erreichen wir die Grubenstraße. Vor uns liegt eine Streuobstwiese, auf der seit Jahren zwei schottische Hochlandrinder grasen. Wir genießen den Blick auf die Bauten des einstigen Klosters Benden. Am Straßenrand steht ein kleiner, gemauerter Marienstock. Am Sockel gibt es eine Inschrift, von der wir den vorletzten Buchstaben notieren Bild 5.

Wir folgen der Grubenstraße nach rechts, erreichen nach 50 Metern eine T-Kreuzung und gehen nach links, weiterhin entlang des rostigen Zaun, der die Streuobstwiese umgibt. Wir erreichen die Unterführung der Theodor-Heuss-Straße. Über uns rauscht die Straße, vor uns plätschert ein Bach. Hier grenzen die Stadtteile Heide und Kierberg aneinander.

Eine Tafel erläutert die Geschichte der vielen Mühlen, die der dortige Siegesbach einst antrieb. Die Tafel hat ein Zusammenschluss von Bürgern angebracht. Vom ersten Wort der Bezeichnung dieser Kierberger Interessenvertretung, die es in vergleichbarer Form vielerorts gibt, notieren wir den letzten Buchstaben für das Lösungswort Bild 6.

Maria-Hilf: Hinweis an der Fassade des Kirchturms

Wir wenden uns um und nehmen die Bergstraße zurück nach Heide. Es geht leicht bergauf. Nach wenigen Schritten erreichen wir die Kirche Maria-Hilf. Straße und Vorplatz des Gotteshauses trennt ein Beet, das ein steinernes Kreuz schmückt. An dem dortigen Busch, unmittelbar neben den Fahnenmasten, können wir einen österlichen Gruß hinterlassen und bunte Eier aufhängen.

Den nächsten Hinweis finden wir wiederum an der Fassade des Kirchturms. Ein kleines, unscheinbares Schild weist dort auf eine besondere Funktion des Turms hin, die die Erbauer wohl noch nicht im Blick hatten. Von dieser Inschrift notieren wir den fünften Buchstaben Bild 7.

Das Ende der Rätselwanderung durch Brühl-Heide

Wir gehen zurück zur Bergstraße und weiter bergauf. Nach rund 150 Metern, auf Höhe des Kriegerdenkmals, biegen wir nach links in die Barbarastraße ein. Nach wenigen Schritten gabelt sich die Straße, wir bleiben rechts auf der Barbarastraße. Nach 300 Metern mündet diese gegenüber eines Spielplatzes in die Grubenstraße. Solange die Bäume noch wenig Blätter haben, können wir wieder den Heider Bergsee durch die Bäume schimmern sehen.

Unser Blick gilt jedoch zunächst einem blauen Schild, das an einem Laternenmast an der dem See zugewandten Straßenseite angebracht ist. Über dem großen Hinweis „H 10“ wird erklärt, welchen Transportservice man dort in Anspruch nehmen kann. Von der Bezeichnung des Services notieren wir den vierten Buchstaben des Wortes vor dem Bindestrich Bild 8.

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Wir haben jetzt alle Buchstaben für das Lösungswort beisammen. Während wir an dem Lösungswort knobeln, biegen wir nach links ab, gehen rund 300 Meter entlang der Grubenstraße, bis wir die alte Turnhalle und damit den Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreichen.

So können Sie bis zum 12. April 2021 gewinnen

Zur Verlosung stehen drei Bücher. „Schlagfertigkeitsqueen“ von Nicole Staudinger, „Das beste Buch der Welt“ von Peter Stjernström und der Roman „Gesichter“ von Andreas Schäfer werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost, die das richtige Lösungswort mitteilen.

Rufen Sie bis zum 12. April 2021, 23.59 Uhr unter 01378/901501 (0,50 €/ Anruf aus dem dt. Festnetz/ Mobilfunk wesentlich höher) an oder senden Sie uns eine SMS mit Wanderung01, dem Lösungswort, Name und Adresse an die: 99699 (0,50 €/SMS). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Veranstalter des Gewinnspiels ist die M. DuMont Schauberg Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH & Co. KG. Bei einer Teilnahme gelten unsere AGB als akzeptiert. Diese AGB finden Sie hier.

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