Nadja Schubert war zuletzt stellvertretende Leiterin der Musikschule Voreifel der Städte Rheinbach und Meckenheim und der Gemeinde Swisttal.
Ab 1. MärzDas ist die neue Leiterin der Musikschule der Stadt Erftstadt

Nadja Schubert übernimmt die Leitung der Musikschule der Stadt Erftstadt.
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Nadja Schubert übernimmt die Leitung der Bernd-Alois-Zimmermann-Musikschule der Stadt Erftstadt. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstagnachmittag mit.
Neue Leiterin tritt Stelle einen Monat lang übergangsweise in Teilzeit an
Am 1. März trete die 55-Jährige die Stelle der Musikschulleitung zunächst einen Monat lang übergangsweise in Teilzeit an, heißt es, ab dem 1. April dann in Vollzeit. Sie war zuletzt als stellvertretende Leiterin an der Musikschule Voreifel der Städte Rheinbach und Meckenheim sowie der Gemeinde Swisttal aktiv.
Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe, die Zusammenarbeit mit dem Musikschulteam und das wunderschöne Anneliese-Geske-Musik- und Kulturhaus mit all seinen Möglichkeiten
Nadja Schubert sagt: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe, die Zusammenarbeit mit dem Musikschulteam und das wunderschöne Anneliese-Geske-Musik- und Kulturhaus mit all seinen Möglichkeiten.“
Ihr Diplom hat sie an der Hochschule für Musik Köln abgelegt. Ihr Instrument, die Blockflöte, habe sie unter anderem auch als Lehrbeauftragte an der Universität zu Köln unterrichtet, heißt es aus dem Rathaus weiter. Schubert lebt in Köln und kommt gebürtig aus Nürnberg.
Erftstadt: Besetzung des Trompetenunterrichts an der Musikschule
Weiter äußert sich die Verwaltung in der Mitteilung zu einer Anfrage aus der Elternvertretung. Darin ging es um die Annahme der einjährigen Projektförderung einer Vollzeitstelle durch die Klaus-Geske-Musik- und Kulturstiftung, die der Stadtrat beschlossen hatte. Zuletzt hatten Ensembles und Elternvertretung kritisiert, dass nur 10,33 Unterrichtsstunden für Trompete ausgeschrieben wurden.
Die Leiterin des Büros der Bürgermeisterin, Marion Schnübbe, sagt: „Sämtliche Unterrichtseinheiten, die bis Ende 2025 in der Musikschule gegeben wurden, sind auch im neuen Jahr weiterhin vollumfänglich angeboten worden.“ In Bezug auf die Besetzung des Trompetenunterrichts betont Bürgermeisterin Carolin Weitzel: „Die Ausschreibung erfolgte bedarfsgerecht, also zugeschnitten auf die vorliegende Anforderung. Diese lag in Summe bei 10,33 Unterrichtsstunden.“
Alle weiteren aufzufangenden Unterrichtseinheiten und die Betreuung der Ensembles hätten ebenfalls kompensiert und neu besetzt werden können, heißt es weiter. „Dies geschah mit internen Kräften, also Lehrkräften, die bereits an der Musikschule unterrichten und zusätzliche Kontingente bereitstellen konnten“, so Schnübbe. Die Mittel der Fördergeberin seien so genutzt, dass auch die im Jahresverlauf noch entstehenden Vakanzen gedeckt werden könnten, gegebenenfalls auch noch etwas ins neue Jahr hinein, erläutert sie.
Aktuell liefen noch Abstimmungsgespräche mit der Stiftung, so Weitzel weiter: „Insgesamt wird es dann die Aufgabe der neuen Musikschulleitung sein, die Einrichtung für den künftigen Bedarf auszurichten – und die des Stadtrates, etwaige Finanzierungsmöglichkeiten zu eruieren.“

