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LeichenfundSchwere Kopfverletzung

2 min

Polizisten untersuchen die Fundstelle: Am Mittag eine Leiche aus dem Graben von Schloss Gracht geborgen.

Erftstadt-Liblar – Der Tote, der am Donnerstagvormittag aus dem Graben des Schlosses Gracht geborgen wurde, konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Deutschen russischer Abstammung, der zuletzt in Erftstadt gemeldet war. Die Obduktion des Mannes ergab, dass er ertrunken ist.

Allerdings könne laut Polizei Köln, die die Ermittlungen führt, ein Verbrechen aufgrund der Wunde am Körper des Toten immer noch nicht ausgeschlossen werden. Die Obduktion ist inzwischen abgeschlossen, allerdings liegen noch nicht alle Untersuchungsergebnisse vor.

Der Tote wies eine schwere Kopfverletzung auf, hieß es aus Polizeikreisen. Ob der Mann sich diese durch einen Unfall zugezogen hatte oder er geschlagen wurde, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Polizei hält es daher für möglich, dass der 35-Jährige einem Verbrechen zum Opfer fiel. Auch der genaue Todeszeitpunkt steht noch nicht fest. Allzu lange habe der Mann aber nicht im Wasser getrieben, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Die Ermittlungen der Kripo Köln konzentrieren sich nun auf das Umfeld des Toten. Die Beamten erhoffen sich davon neue Erkenntnisse darüber, wie, wann und warum der Mann im Schlossgraben ertrank

Ein Spaziergänger hatte die im Schlossgraben treibende Leiche am Donnerstag gegen 11.50 Uhr entdeckt. Während der Ermittlungen vor Ort war der Schloßpark rund um die Fundstelle weiträumig abgesperrt.