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PersonalienNeue Köpfe in der Verwaltung

3 min

David Lüngen

Erftstadt – Viel Applaus, freundliche Worte und einen guten Tropfen gab es für die neuen Beigeordneten der Stadt Erftstadt. Auf der Sitzung des Stadtrates am Dienstagabend wurden David Lünger (CDU) aus Nettetal zum Kultur- und Sozialdezernenten und die parteilose Monika Hallstein aus Köln zur Baudezernentin gewählt - beide einstimmig und ohne Gegenstimme oder Enthaltungen.

Monika Hallstein ist die erste Frau in einer Spitzenposition an der Seite eines Erftstädter Verwaltungschefs.

David Lüngers Vorgänger war Volker Erner, der im Sommer zum neuen Bürgermeister gewählt worden war. Verabschiedet wurde zudem der Stadtverordnete Uwe Wegner. Die Stelle des dritten Beigeordneten für den Posten des Kämmerers (hier hat die FDP das Vorschlagsrecht) wird neu ausgeschrieben.

Dienstantritt bis Anfang Mai

David Lüngen, 33 Jahre alt, geboren in Düsseldorf, ledig, Jurist (Studium der Rechtswissenschaft in Düsseldorf; erstes und zweites Staatsexamen) hat einen Master-Titel im Europarecht an der Universität Leicester in Großbritannien erworben. Von 2001 bis 2010 war er Mitarbeiter von Abgeordneten im NRW-Landtag, unter anderem des Justiziars der CDU-Landtagsfraktion. Seit 2010 ist er Zentralbereichsleiter bei der Stadt Nettetal, als Leiter des Bürgermeisterbüros unter anderem verantwortlich für Ratsangelegenheiten und Städtepartnerschaften. Seit 2004 ist er Ratsmitglied in Ratingen, Sprecher im Jugendhilfeausschusses, und seit 2009 Kreistagsabgeordneter, Mitglied in den Ausschüssen für Soziales, Schule, Kultur, Ordnungsangelegenheiten und Verbraucherschutz. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Erftstadt. Das ist für mich eine große berufliche Chance und Herausforderung“, so Lüngen. Er werde nach Erftstadt ziehen. Wann er seinen Dienst antrete, sei noch offen, spätestens aber bis Anfang Mai. „Lüngen erfüllt von seiner Ausbildung her alle Voraussetzungen. Zudem hat er in Nettetal die gleichen Themenfelder abgedeckt, die ihn auch in Erftstadt erwarten“, betont CDU-Fraktionschef Alfred Zerres.

Stadtteile lebensfähig erhalten

Vor ihrer Wahl zur Baudezernentin nicht äußern wollte sich Monika Hallstein. Die Diplom-Ingenieurin, Jahrgang 1968, wohnt in Köln, ist verheiratet, hat zwei Kinder. Von 1995 bis 1998 war sie freiberuflich tätig als Architektin, von 1998 bis 2001 Referendarin beim Regierungspräsidium Darmstadt, von 2002 bis 2006 im Planungsamt der Stadt Frankfurt, hatte von 2008 bis 2010 die Leitung der Bauaufsicht in Neuwied inne und ist seit 2010 in der Bauaufsicht der Stadt Köln tätig. „Sie hat uns von den drei hochkarätigen Bewerbern am meisten überzeugt, weil sie die Probleme und Aufgabenbereiche in Erftstadt kennt“, erklärt SPD-Fraktionschef Bernd Bohlen. Dazu zählten das Einkaufszentrum Liblar, der Bahnhof und die Carl-Schurz-Straße. Wichtig sei ihr auch, die kleinen Stadtteile lebensfähig zu erhalten, etwa durch Verbesserungen beim Angebot mit Bussen.

Viel Applaus, freundliche Worte und einen guten Tropfen gab es für die neuen Beigeordneten der Stadt Erftstadt. Auf der Sitzung des Stadtrates am Dienstagabend wurden David Lünger (CDU) aus Nettetal zum Kultur- und Sozialdezernenten und die parteilose Monika Hallstein aus Köln zur Baudezernentin gewählt - beide einstimmig und ohne Gegenstimme oder Enthaltungen.

Monika Hallstein ist die erste Frau in einer Spitzenposition an der Seite eines Erftstädter Verwaltungschefs.

David Lüngers Vorgänger war Volker Erner, der im Sommer zum neuen Bürgermeister gewählt worden war. Verabschiedet wurde zudem der Stadtverordnete Uwe Wegner. (kom)