Erftstadt-Liblar – Der 35-jährige Mann, der am Donnerstag im Graben von Schloss Gracht tot aufgefunden wurde, ist ertrunken. „Wir gehen nicht von einem Fremdverschulden aus“, berichtete ein Mitarbeiter der Polizeipressestelle auf Anfrage. Die Kopfverletzung sei nicht todesursächlich gewesen, hieß es. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann sich diese Verletzung beim Sturz in den Graben zugezogen haben könnte.
Am Donnerstagvormittag um 11.50 Uhr hatte ein Spaziergänger die Leiche im Wassergraben entdeckt und die Polizei alarmiert. Die sperrte zunächst den Bereich großräumig ab und suchte nach Spuren. Nachdem zunächst die Personalien unklar waren, konnten die Beamten die Identität schließlich ermitteln. Es handelt sich um einen 35-jährigen Deutschen mit russischer Abstammung, der zwar in Erftstadt gemeldet ist, allerdings dem Obdachlosenmilieu zugeschrieben wird.
