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AktivkreisDas plant der neue Vorstand für die Innenstadt von Frechen

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Auf dem Bild sind zwei Frauen und ein Mann in einer Boutique zu sehen.

Der neue Aktivkreis-Vorsitzende Michael May und seine Stellvertreterin Bianka Pauli (r.) werden von der Geschäftsfrau Marianne Carrié unterstützt.

Positive Impulse für die Stadt, eine bessere Kommunikation und das Miteinander stehen im Fokus der Arbeit des Vereins. 

Der neue Vorstand des Aktivkreises Frechen, einem Zusammenschluss von Unternehmern, Einzelhändlern, Dienstleistern und Privatpersonen, ist erst seit einigen Wochen im Amt, hat aber bereits viele Pläne. Mit Elan haben der neue Vorsitzende, der Hotelier Michael May, und seine Stellvertreterin, die Boutiquebesitzerin Bianka Pauli, ihre Amtszeit begonnen. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit von Schriftführerin Steffi Kiefer und Kassenwart Peter Kurth sowie einem Beirat. Der 1963 gegründete Aktivkreis hat aktuell 46 Mitglieder.

Es ist an der Zeit, dass wir alle miteinander zusammen arbeiten
Marianne Carrié, Geschäftsfrau und Unterstützerin des Aktivkreises Frechen

Beiden ist bei ihrem Engagement vor allem eines wichtig: „Es geht uns um Frechen!“ Es sei an der Zeit, wieder mehr miteinander zu kommunizieren, die Geschäftsleute untereinander, aber auch der Aktivkreis mit der Verwaltung und der Bürgerschaft. Auch die Geschäftsfrau Marianne Carrié, die den Verein seit Jahren aktiv unterstützt, bekräftigt das Vorhaben: „Es ist an der Zeit, dass wir alle miteinander zusammenarbeiten.“ Es müsse zudem geändert werden, dass über Frechen, insbesondere über die Fußgängerzone, immer nur schlecht geredet werde. 

Frechen: Feier zum 75. Jahrestag der Stadtrechte

Als erstes Großprojekt hat der Verein die Ausrichtung eines Festes zum 75. Jahrestag der Stadtrechte geplant: Am 2. September 1951 wurde Frechen von der NRW-Regierung zur Stadt erhoben. Zudem besteht die Städtepartnerschaft mit Kapfenberg, Österreich, seit 70 Jahren. Ursprünglich wollte die Verwaltung die Feiern selbst ausrichten. Aufgrund des Haushaltssicherungskonzepts und der knappen Finanzen ist dies jedoch nicht mehr möglich.

„Die Orga steht zwar noch nicht ganz, aber wir kümmern uns darum, dass es die Stadt kein Geld kostet“, verspricht May. Es werde unter dem Motto „Frechen feiert“ anstelle des Schlemmermarkts am Mittwoch (2. September) stattfinden und solle viele verschiedene Beteiligte miteinander verbinden. Die Sponsorensuche laufe zurzeit, Ideen würden gesammelt und auf einer internen Sitzung am 10. März besprochen.

Quartalsweise Treffen mit dem Bürgermeister

Als „sehr positiv“ wertet der Vorsitzende dabei die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Uwe Tietz: „Wir treffen uns mit ihm jetzt quartalsweise zum Austausch, das macht gemeinsame Projekte nun einfacher.“ So sollen auch andere Aktionen wie die beliebte Osterrallye durch die Innenstadt in Kooperation mit der Stadt veranstaltet werden.

Auch der Martins- und Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus soll erhalten bleiben. Allerdings wird für 2027 geplant, den Weihnachtsmarkt früher stattfinden zu lassen. „Das letzte Wochenende vor Weihnachten ist einfach zu spät“, wertet Pauli, „die Leute haben dann schon fast alle Geschenke und Deko, und das Geld ist eher knapp.“ 

Auf der Agenda des neuen Vorstands steht auch ein neues Logo, das den Bartmannkrug enthält, um auf das kulturhistorische Erbe der Stadt aufmerksam zu machen. Zudem wird es ein Maskottchen geben, und neue Mitglieder sollen angeworben werden.