Eine Teilnahme sei aus finanziellen Gründen nicht möglich, so die Verwaltung. Die Europäische Mobilitätswoche im September soll stattfinden.
HaushaltslochDie Stadt Frechen muss den beliebten Wettbewerb Stadtradeln absagen

An dem Wettebewerb Stadtradeln nahmen auch immer viele Kinder und Jugendliche teil. (Symbolbild)
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Die Stadt Frechen sagt für dieses Jahr die beliebte Aktion „Stadtradeln“ ab. Dies teilt die Verwaltung in einer Vorlage für den kommenden Verkehrsausschuss am Mittwoch, 1. Juli, mit. Aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung sei eine Teilnahme an dem Wettbewerb für 2026 nicht mehr vorgesehen, so die Stadt.
Die mit der Beteiligung verbundenen finanziellen Aufwendungen könnten aufgrund der desolaten Haushaltslage nicht veranschlagt werden – dies gelte auch unter der Berücksichtigung der für die Aktion bestehenden Fördermöglichkeiten. Ob eine Teilnahme in den Folgejahren wieder ermöglicht werden könne, bleibe den Beratungen und Entscheidungen im Zuge der künftigen Haushaltsaufstellungen vorbehalten, heißt es in der Vorlage.
Frechen: 423 Radler schafften 2025 bei 7843 Fahrten knapp 60.000 Kilometer
Im Vorjahr hatten sich 423 aktive Radfahrerinnen und -fahrer im September drei Wochen lang an dem Wettbewerb beteiligt. Dabei absolvierten sie insgesamt 59.417 Kilometer bei 7.843 Fahrten. Dies entsprach laut der Stadt einer Ersparnis von zehn Tonnen Kohlenstoffdioxid. In der Kategorie „Schulradeln“ siegte damals erneut das Gymnasium: 131 Teilnehmende fuhren 17.757 Kilometer.
Die Verwaltung teilt in der Vorlage auch mit, sich – unabhängig von der Absage des Stadtradelns – in diesem Jahr wieder an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligen zu wollen. Sie findet erneut vom 18. bis 22. September statt. Ziel bleibe, nachhaltige Mobilität im Stadtgebiet sichtbar zu machen und entsprechende Angebote sowie Maßnahmen öffentlich wirksam zu begleiten.
Die Europäische Mobilitätswoche soll stattfinden
Da sich 2026 die Teilnahme an der Mobilitätswoche in Frechen zum 10. Mal jähre, sei die Verwaltung besonders bemüht, die Durchführung trotz angespannter Haushaltslage zu ermöglichen. Hierzu sollten möglichst kostenneutrale Aktionen und Formate organisiert werden. Dabei sollten insbesondere Kooperationen mit lokalen Institutionen, Vereinen, Verbänden und weiteren Partnern genutzt werden.
Bereits in Planung sei hierzu ein Busfahrtraining der REVG an der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath. Auch der „Autofreie Tag“ an der Ringschule soll wiederholt werden. Hierbei wird ein Teil der Bartmannstraße unter dem Motto „Straßenraum wird zu Spielraum“ gesperrt.

