Hunderte Wohneinheiten geplantFrechen hofft auf Millionen-Gewinne durch Grube Carl

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Im Stadtteil Grube Carl sollen weitere Neubaugebiete entstehen.

Frechen – Die Stadt Frechen kann auf deutliche Gewinne aus der weiteren Bauland-Vermarktung im Stadtteil Grube Carl hoffen. Dies geht aus einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hervor, die Jürgen Kemmerling, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Frechen (SGE) und gleichzeitig Planungsamtsleiter im Rathaus, am Dienstag im Stadtrat präsentierte.

Bis 2042 ist demnach mit Gewinnen zu rechnen, die je nach wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Gesamtentwicklung zwischen 3,5 Millionen Euro und 6,3 Millionen Euro liegen.

In Grube Carl könnten 1300 Wohneinheiten entstehen

Kemmerling hatte darüber hinaus auch zwei „Bad-Case-Szenarien“ berechnet, also Varianten, bei der von sehr ungünstigen Voraussetzungen und Entwicklungen ausgegangen wurde. Selbst bei schlechter Perspektive stünde am Ende noch ein Gewinn von 800.000 Euro für den städtischen Haushalt in der Bilanz.

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Auf Grube Carl entstünden dabei zusätzliche Ein- und Mehrfamilienhäuser mit 1300 Wohneinheiten, eine neue, zweizügige Grundschule mit Sporthalle und zwei Kindertagesstätten mit jeweils sechs Betreuungsgruppen. Vorgesehen ist, sieben weitere Planzellen für die Wohnbebauung zu erschließen. Geplant ist auch ein „Kreativquartier“, in dem neben Wohnungen auch Büros oder kleinere Läden entstehen könnten, aber keine größeren Gewerbebetriebe. Auch ein neuer S-Bahn-Anschluss ist denkbar.

Die Stadtverordneten beauftragten die Stadtverwaltung einstimmig damit, die weiteren Entwicklungsschritte in Zusammenarbeit mit der SEG einzuleiten.

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