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InnoQuartierKreis lässt Flächen rund um das Kloster in Horrem abholzen

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Zu sehen ist ein frischer Baumstumpf an einer Böschung.

Rund um das frühere Kloster Mater Salvatoris in Horrem, dem künftigen InnoQuartier REK, hat der Kreis umfangreich roden lassen.

Für das künftige Innoquartier REK soll der Wildwuchs um das Kloster Mater Salvatoris beseitigt werden.

Böschungen und Hänge rund um das frühere Kloster Mater Salvatoris liegen blank, überall verstreut sind Holzhäcksel und Späne, immer wieder sind frisch geschnittene Baumstümpfe zu sehen, teils mit beträchtlichem Durchmesser. Anwohner reagierten darauf „mit Schrecken“ und fragen „nach der Sinnhaftigkeit dieser Arbeiten“.

Veranlasst hat die Rodungen die Kreisverwaltung. Man habe zu Jahresbeginn „auf dem parkartigen Gelände des IQ REK – InnoQuartier – in Kerpen-Horrem mit umfangreichen Grünpflegemaßnahmen inkl. notwendigen Baumfällungen begonnen“, sagt Thomas Schweinsburg, Sprecher der Kreisverwaltung. Das IQ REK ist unter dem früheren Projektnamen „Haus der Bildung“ wohl noch besser bekannt. Hier sollen unterschiedlichste Bildungseinrichtungen einen Platz finden.

Kerpen: Kreis spricht von „sehr pflegebedürftigen“ Flächen

Die teils wildwüchsigen Flächen seien im Jahr 2023„ sehr pflegebedürftig übernommen worden“ und müssten nun im Zuge der Maßnahme umfangreich zurückgeschnitten und teils neu angelegt werden, sagt Schweinsburg. „Dies betrifft auch die umfangreichen Baumfällungen, die zum einen der Verkehrssicherung dienen, und zum anderen aber auch mit Blick auf die notwendigen Außenanlagenarbeiten und zur Vorbereitung der Baustelleneinrichtung zum IQREK notwendig werden.“

Diese Arbeiten betreffen nach Angaben der Kreisverwaltung zunächst vornehmlich Bereiche des Geländes, welche unmittelbar an die Straßen „Höhenweg“ und „Schiefbahn“ angrenzen. „Für die notwendigen Baumfällarbeiten liegt dem REK eine entsprechende Baumfällgenehmigung vor“, versichert Schweinsburg.

Die Kreisverwaltung beabsichtige mittel- bis langfristig, auf den betroffenen Hängen des Geländes stabile, nachhaltige Gehölzbestände aufzubauen, „wozu auch flächige Neuanpflanzungen gehören werden, die den Klimawandel berücksichtigen“. Insbesondere im direkten Umfeld des IQREK-Gebäudes werde es umfangreiche Gartenlandschaftsarbeiten zur „Sicherung und Verbesserung der natürlichen, vegetativen Qualitäten“ geben.