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Moderne TechnikDer Kerpener Rettungsdienst hat nun acht neue EKG-Geräte

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Das Foto zeigt zwei Männer vor einem Rettungswagen.

Die Feuerwache Kerpen hat ihre zehn Jahre alten EKG-Geräte gegen acht neue High-Tech-Geräte ausgetauscht. Gut zu sehen sind der Touchscreen und die integrierten Defibrillator-Pads.

Die neuen Geräte haben etwa ein Touch-Display, wiegen nur 1,5 Kilogramm und überzeugen mit allerhand technischer Ausstattung.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Kerpen ist mit acht neuen, modernen EKG-Geräten ausgestattet worden, teilt die Pressestelle der Wache mit. Die bisherigen Geräte seien zwar dank konsequenter Pflege und Wartung über mehr als zehn Jahre zuverlässig im Einsatz gewesen, jetzt sei es aber Zeit für die nächste Generation gewesen.

Die Pressestelle zeigt sich zuversichtlich, mit der Ersatzbeschaffung die präklinische Versorgung in Kerpen nachhaltig zu verbessern. „Das Gerät bietet moderne Technik, die im Hintergrund arbeitet, damit die Einsatzkräfte sich voll auf das konzentrieren können, was zählt: schnell helfen und Leben retten“, so die Feuerwehr Kerpen.

Kerpen: Die neuen Geräte sollen Verbesserungen für Patienten schaffen

Spürbare Verbesserungen für den Einsatzalltag und vor allem für Patientinnen und Patienten würden die neuen EKGs bringen, weil sie leichter, intuitiver zu bedienen und technisch auf dem neuesten Stand seien.

Die Vorzüge der neuen Geräte fasst die Pressestelle zusammen. Mit einem großen Touchdisplay ermögliche das nur 1,5 Kilogramm schwere Gerät eine übersichtliche und schnelle Bedienung auch in stressigen Notfallsituationen, alle wichtigen Informationen seien auf einen Blick erkennbar. Die Überwachung der Atmung bei Patienten könne automatisch gemessen werden. Dank einer genauen Herzdiagnostik erkenne das Gerät Herzprobleme noch zuverlässiger.

Präzisere Blutdruckmessung, liefere genauere Werte und ermögliche dem Rettungsteam so bessere Entscheidungen zum Wohle der Patienten. Die Defi-Pads zum Einsatz von gezielten Stromstößen im Falle von Herzrhythmusstörungen seien am EKG bereits angeschlossen, was im Notfall wertvolle Sekunden spare. Das neue EKG gebe Rückmeldung bei der Wiederbelebung und helfe so bei der korrekten Durchführung der Herzdruckmassage. Zusätzlich erkenne es bei Notarzteinsätzen frühzeitig gefährliche Kohlenmonoxid-Belastungen.