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Bundespolizei Köln ermitteltJugendlicher versprüht Reizgas im Regionalexpress – 18 Menschen verletzt

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Regionalexpress 1 (RRX)

Im Regionalexpress 1 hat ein 17-Jähriger Reizgas versprüht. Dadurch wurden 18 Menschen verletzt. (Archivbild)

Unter den Verletzten ist auch ein Kleinkind. Es wurde vorsorglich in eine Kinderklinik gebracht. 

Nach einer Reizgas-Vorfall in einem Regionalexpress (RE 1) am Dienstagnachmittag, 13. Januar, ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein 17-jähriger Jugendlicher soll im Bereich Kerpen-Horrem Reizgas in einem Zug versprüht und dadurch 18 Reisende verletzt haben.

Kleinkind zur Vorsorge in Klinik gebracht

Laut Bundespolizei sprühte der 17-Jährige gegen 17.50 Uhr Reizgas gegen eine Fensterscheibe. Das Gas verteilte sich daraufhin im Zug. Insgesamt 18 Personen erlitten Reizhusten und Augenreizungen. Zehn Betroffene wurden vom alarmierten Rettungsdienst vor Ort behandelt, mussten aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ein Kleinkind, das sich unter den Geschädigten befand, wurde vorsorglich in eine Kinderklinik gebracht. Die übrigen Betroffenen entfernten sich nach kurzer Zeit selbstständig vom Ereignisort.

Jugendlicher an Erziehungsberechtigten übergeben

Der minderjährige Tatverdächtige flüchtete zunächst. Einsatzkräfte der Landespolizei in Düren konnten ihn jedoch kurze Zeit später stellen und übergaben ihn an die Bundespolizei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.